Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: transdisziplinarität

Bewohner und Forscher entwickeln Ideen für ein grüneres Ihme-Zentrum

Ein Wochenende lang haben Bewohnerschaft, Forschende und Interessierte bei dem Event  „Grüne Stadt“ gemeinsam Ideen entwickelt, wie das Ihme-Zentrum ökologisch nachhaltiger werden kann. Zu den Ideen gehörten Kinderspielplätze, Projekte für eine bessere Versickerung des Wassers, Dachgärten oder auch bepflanzte Fassaden. Am Sonntag kamen alle Teilnehmenden in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum zusammen, um die Ergebnisse zu sammeln.

Vorab stellten Expertinnen die Konzepte integrative Stadtteilgärten, Permakultur und kreative Brauchflächenentwicklung vor. Im anschließenden Workshop entwickelten Bewohner, Interessierte und Forscher gemeinsam Ideen für eine grüne Entwicklung des Quartiers. Die Ergebnisse werden demnächst auf dieser Website präsentiert.

Danke an der Stelle auch an die Verwaltung des Ihme-Zentrums, die die Aktionen auf den verschiedenen Plätzen im Quartier erlaubte und sich sehr interessiert zeigte an den Ideen. Das Team will die Konzepte zeitnah überreichen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe #ihmezentrum2025 statt, die vom Innovationsfonds Landeshauptstadt Hannover gefördert wird. „Grüne“ war eine Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen / Stiftung Leben und Umwelt statt. Weitere Partnerinnen waren Hannover VOIDS, das Institut für Freiraumentwicklung der Leibniz, Universität und Transition Town Hannover.

Juni 2015 – Das Ihme-Zentrum bei der Tedx Konferenz

Wie ist das Ihme-Zentrum zu dem geworden, was es heute ist? Und wie könnten wir die Herausforderungen angehen und die Probleme lösen? Als ich vor knapp einem Jahr eingezogen bin, wollte ich die Theorie aus meinem Nachhaltigkeitsmanagement-Studium einmal praktisch ausprobieren und habe mich in den Gebäudekomplex verliebt. Deswegen freue ich mich über jede Mail, jedes nette Wort, jede Idee und Vision für den „Klotz“. Das Ihme-Zentrum ist ein Symbol für so manche Verfehlung der europäischen Stadtentwicklung, aber es ist kein Slum, keine Bausünde und vor allem sind alle Mängel technologisch lösbar.

Am Mittwoch, 10. Juni, erkläre ich an der Leuphana Universität Lüneburg im Rahmen der Tedx Konferenz, warum ich das Ganze mache, warum ich eine Nachhaltigkeitsanalyse anwende und was mein Projekt mit Embedded Journalism oder dem Gonzo-Journalismus eines Hunter S. Thompson zu tun hat. Das Ganze wird aufgezeichnet, ich werde das Video dann an dieser Stelle posten.

Hier gibt es den Livestream. Los geht es um 17 Uhr.