Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: preis

Forschung zum Ihme-Zentrum ausgezeichnet

Foto: Sabina Rilling

Constantin Alexander wurde am Mittwoch in Wiesbaden für seine Forschung zum Ihme-Zentrum ausgezeichnet. Beim sogenannten Future Slam im nahezu ausverkauften Hessischen Landesmuseum gewann er mit dem Vortrag „Die nachhaltige Disruption“ den ersten Platz. Das Event mit dem Titel „Bilder der Zukunft“ war der Auftakt der See Conference zur Visualisierung von Informationen.

September 2017 – Zukunftswerkstatt für Nachhaltigkeitspreis nominiert

Das Ihme-Zentrum ist keine Ruine, sondern ein Möglichkeitsraum. Alles ist reparabel. Die Bewohnerschaft braucht eine stärkere Stimme bei der Gestaltung der Zukunft des Quartiers, und alle betroffenen Akteure sollten sich zu einem Runden Tisch zusammen finden. Das sind einige der wichtigsten Themen, für die sich der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum seit April 2016 einsetzt.

Die rund 80 Mitglieder sind Bewohner (Mieter und Eigentümer) im Ihme-Zentrum, aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Experten aus den Bereichen Architektur, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kultur oder Medien. Sie alle eint der Wunsch das Quartier positiv und konstruktiv zu entwickeln. Seit Juni 2017 gibt es mit der gleichnamigen Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E zum ersten Mal überhaupt ein soziokulturelles Nachbarschaftszentrum im Quartier.

Für ihre Arbeit wurde der Verein im zweiten Jahr in Folge für den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis nominiert: Bis zum 3. Oktober kann hier unter diesem Link noch abgestimmt werden. Unterstützt das Team und gebt eure Stimme. So zeigen wir, dass die Menschen in Hannover konstruktiv und nachhaltig mit den Herausforderungen umgehen!

September 2017 – Auszeichnung für unser Projekt

Unsere Medienkampagne für eine Transformation des Ihme-Zentrums wurde durch das Netzwerk Recherche ausgezeichnet: Die Kampagne „Das Ihme-Zentrum – ein neues Wahrzeichen für Hannover“ ist aus Sicht der Jury ein wertvoller Beitrag für gemeinnützigen Journalismus in Deutschland. Besonders der konstruktive und nachhaltige Ansatz überzeugte die Entscheider. Sie sehen in dem Projekt eine mögliche Blaupause und Vorbild für den Umgang mit Problemen und Herausforderungen im Bereich Stadtentwicklung, Lokaljournalismus und nachhaltiger Entwicklung.

Der Preis beeinhaltet eine Förderung sowie die Möglichkeit, das Projekt 2018 bei der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche beim NDR in Hamburg vorzustellen. Zu den Unterstützern des Preises gehört außerdem die Schöpflin Stiftung.

Initiator Constantin Alexander plant mit der Förderung u.a. die Weiterentwicklung dieser Website zu einer interaktiven Plattform sowie mehreren Events zum Thema Ihme-Zentrum und Medien in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum im kommenden Jahr. Das Ziel ist u.a. die Perspektive der Bewohner auf das Thema zu stärken und diesen mehr Gewicht in der Diskussion zu geben.