Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: Planung

„Das Ihme-Zentrum sollte ein urbanes Labor werden“

Welche Rollen könnten die brach liegenden, offenen Flächen im Ihme-Zentrum spielen? Wenn es nach dem Team von Hannover VOIDS geht, dann würden dort Gemeinschaftsgärten und Begegnungsorte entstehen. Das ganze Quartier eignet sich für die kreativen Freiraumplaner ideal, um kreative und nachhaltige Experimente durchzuführen. Im Interview erklärt Mitinitiatorin Kendra Busche, wie Bewohnerinnen und Bewohner von einer (Wieder-)Belebung der Flächen profitieren und das ganze Umfeld dadurch aufblühen würde.

Was ist Hannover VOIDS und was möchtet ihr in der Stadt bewegen?
Hannover VOIDS macht Möglichkeitsräume in der Stadt sichtbar und stiftet zu Experimentierfreude und Kreativität im urbanen Raum an. Dem Ziel der „Stadt für alle“ möchten wir uns gemeinsam auf zwei Weisen nähern: digital im Netz, sowie physisch in der Stadtlandschaft. Hannover VOIDS zeigt untergenutze (Frei-)räume und ihre Charakteristika in Hannover auf. Das digitale Schaufenster ist als offene Sammlung ausgelegt und kann durch die HannoveranerInnen fortlaufend ergänzt werden.
Neben dem VOID-Atlas starten wir auch Vor-Ort-Aktionen. In Kooperation mit unseren Komplizen möchten wir Orte aktivieren, die sonst häufig im Alltag übersehen werden. Viele HannoveranerInnen besitzen Bedürfnisse an (Frei-)Raum, die es sich lohnt zu testen! Dieses räumliche und soziale Potential Hannovers möchten wir gemeinsam nutzen.

Beton statt Grün – momentan sehen viele Dächer, Höfe und ehemalige Gartenbereiche im Ihme-Zentrum noch sehr trostlos aus. Doch das Potenzial für Gärten ist riesig.

Am 14. und 15. April beschäftigt ihr euch mit dem Ihme-Zentrum. Dort gibt es viele Brachflächen. Was könnte man daraus aus eurer Sicht im Rahmen von Grüner Stadt machen?
Aus unserer „(landschafts-)architektonischen und städtebaulichen Sicht“ sollte die Entwicklung des Ihme-Zentrums Ziele einer nachhaltigen Stadtentwicklung verfolgen. Das heißt soziale Teilhabe ermöglichen, ökologischen Aspekten gerecht werden und dabei seine Eigenart bewahren. Große Potenziale liegen in der Wiederbelebung der „grünen Nachbarschaftstreffpunkte“ und der ökologischen Funktion von Wasserkanten, Fassaden und Dachflächen. Eine Entwicklung von Habitaten für Tiere und Pflanzen kann neben der Schaffung von Ruhe- und Bewegungsräumen für Anwohnende und NutzerInnen zur Wiederbelebung des Ihme-Zentrums beitragen. Auch die Kontaktstellen zur umgebenen Stadtstruktur stellen ein großes Potenzial dar. So könnte das Ihme-Zentrum in Zukunft wieder stärker als Transitraum für Spaziergänger und Radfahrer genutzt werden.

Hast du eine positive Vision vom Ihme-Zentrum im Jahr 2025?
Aus meiner Sicht besaß das Ihme-Zentrum schon immer positive Eigenschaften. Es verfügt über ein enormes (Raum-)Potenzial, um als ein urbanes Labor wahrgenommen und genutzt werden zu können. In diesem urbanen Labor spielen die BewohnerInnen des Ihme-Zentrums nicht die Rolle der „Labormäuse“, sondern werden Nachbarn sein, die von der neuen Vielfalt im Ihme-Zentrum profitieren. Die derzeitig verwahrlosten Ebenen im Sockelbereich übernehmen dabei eine verknüpfende Funktion. Integrative Kultur- und Lernräume, sowie gewerbliche Einrichtungen entstehen sukzessive. Kreative Experimentierräume werden geschaffen. Lokal verankerte Kaufleute und Gastronomen hauchen den Geschäftszeilen wieder Leben ein. Das Ihme-Zentrum hat für alle einen Platz im Herzen (von Hannover).

Kendra Busche ist Wissenschaftlerin an der Leibniz Universität Hannover und Mitinitiatorin von Hannover VOIDS.

Hannover VOIDS stellen am 15. April im Rahmen des Events „Grüne Stadt“ ihr Konzept der kreativen Brachflächenentwicklung vor. Daneben gibt es Impulsvorträge zu Permakultur und Gärten als soziale Räume. Im Anschluss werden in Workshops Ideen für eine grüne Entwicklung des Quartiers gesammelt und erarbeitet. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe #ihmezentrum2025 statt, die vom Innovationsfonds Landeshauptstadt Hannover gefördert wird. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen / Stiftung Leben und Umwelt statt. Weitere Partnerinnen sind Himmelbeet, das Institut für Freiraumentwicklung der Leibniz Universität, Transition Town Hannover sowie h1.

Was: „Grüne Stadt“ – Vorträge und Workshop
Wann: Sonntag, 15. April, 14 Uhr
Wo: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7e
Wie viel: Eintritt frei

Wie Permakultur die Revitalisierung des Ihme-Zentrums unterstützen kann

Wie kann aus einem kaputten System eine gesunde und nachhaltige Kreislaufwirtschaft werden? Permakultur zeigt, wie innovativ und erfolgreich ganzheitliches Denken im Gartenbau und in der Landwirtschaft wirkt. Und das Konzept ist auch auf die Stadtentwicklung übertragbar: Die Wissenschaftlerin und Permakultur-Expertin Sonja Lepper erklärt im Interview, warum dieser Ansatz so wichtig für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist und wie zum Beispiel das Ihme-Zentrum davon profitieren könnte.

Zum Einstieg: Was ist Permakultur?
Permakultur (engl. permanent [agri]culture) ist eine ökologisch, sozial und ökonomisch robuste Planungsstrategie, deren Schwerpunkt auf komplexen, sich selbst erhaltenden Landnutzungssystemen liegt. Permakultur erschafft bewusst gestaltete Landschaften, die die Muster und Zusammenhänge der Natur nachahmen und gleichzeitig eine Fülle von Nahrungsmitteln, nachwachsenden Roh­stof­fen und Energie liefern. Ursprünglich von permanent agriculture abgeleitet, wurde sie als permanent culture neu definiert, weil sie sich zunehmend auch mit gesellschaftlichen Fragestellungen (Soziale Permakultur) befasst.

Was ist das Besondere an der Permakultur?
Permakultur ist prozessorientiert (im Gegensatz zu zielorientiert) und versucht, Selbstorganisation zu implementieren, statt sich auf vordefinierte Pfade zu konzentrieren. Permakultur versucht, durch genaue Beobachtung und Reflexion von Prozessen in natür­lichen Ökosystemen zu einem ganzheitlichen Systemverständnis zu kommen. Als Richtschnur für den Pla­nungs­prozess wurden sogenannte Gestaltungsprinzipien entwickelt. Diese Prinzipien können innerhalb eines methodisch ausgestalteten Planungsprozesses angewendet werden. Als holistischer Ansatz kann Permakultur auch auf andere kom­ple­xe Planungsprozesse innerhalb einer nachhaltigen gesell­schaftlichen Entwicklung übertragen werden.

Viele der ehemaligen Höfe im Ihme-Zentrum liegen brach. Wo früher Kinder spielten nagt jetzt nur noch das Wetter an der Bausubstanz.

Und warum ist Permakultur wichtig für eine grüne Stadtentwicklung?
Städte lassen sich wie Ökosysteme als komplexe Systeme beschreiben. Sie bestehen aus vielen Elementen, die miteinander auf häufig nicht sichtbare Weise wechselwirken. Ihre Dynamik lässt sich nicht immer vorhersagen, und bisweilen lassen sich überraschende Entwicklungen erst im Anschluss an die Beobachtung beschreiben. Für eben solche Systeme bietet die Permakultur Werkzeuge und Methoden des planerischen Umgangs. Förderung von Selbstorganisation dient dabei dem Aufzeigen von Partizipationsmöglichkeiten, und das Schließen von Kreisläufen wirkt dem Ressourcenverbrauch entgegen, um nur zwei Beispiele für die Anwendung von Permakultur zu nennen.

Gibt es bekannte Beispiele von Gärten / Landwirtschaft aus dem Bereich Permakultur?
Eines der derzeit bekanntesten Beispiele ist die Farm Bec Hellouin in der Normandie, die schon in unterschiedlichen medialen Auftritten sowie durch verschiedene ökonomische und ökologische Studien die Vorzüge der Permakultur in einem landwirtschaftlichen Kontext aufgezeigt hat.
Auch in Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Permakultur-Praxisorten, an denen die Anwendung von Permakultur praktisch erfahrbar wird. Oft sind es landwirtschaftliche Betriebe oder Selbstversorgerhöfe (z.B. Hof Luna im Leinebergland, Permakultur-Hof Stein-Häger in der Uckermark), da Permakultur aus dem Wunsch eine nachhaltige Landwirtschaft zu entwickeln, entstanden ist. Doch auch größere Gemeinschaften wie die Ökodörfer Sieben Linden und Schloss Tempelhof bieten ebenso Anschauungsbeispiele wie Gemeinschaftsgartenprojekte (z.B. Peace of Land in Berlin).
Die wohl bekannteste Anwendung der Permakultur in Städten ist die Transition Town Initiative, die vom Permakultur Designer Rob Hopkins ins Leben gerufen wurde und weltweit Projekte unterstützt, die gesellschaftlichen Wandel zu mehr lokaler Resilienz fördern.

In den Küchengärten Linden im Ihme-Zentrum zeigt Transition Town bereits, wie aus einer Brachfläche ein toller Garten werden kann.

Inwieweit lässt sich die Idee von Permakultur auf weitere Bereiche wie z.B. die Stadtentwicklung übertragen?
Auch wenn Permakultur aus der Anwendung auf (Agrar-)Ökosysteme entstanden ist, kann sie als Planungswerkzeug in allen Bereichen angewendet werden, in denen Planung eine Rolle spielt, so eben auch in der Stadtentwicklung. Auch um dies zu verdeutlichen, gibt es in diesem Sommersemester an der TU Braunschweig eine gemeinsame Lehrveranstaltung des Instituts für Geoökologie und des Instituts für Nachhaltigen Städtebau, in der eine gemischte Studierendengruppe die Permakultur als Werkzeug für interdisziplinäres Arbeiten in der Stadtplanung einsetzen wird.

Im Ihme-Zentrum stehen rund 100.00 Quadratmeter leer, und viele Dächer, ehemalige Gärten und Hofbereiche liegen brach. Welchen Beitrag könnte ein Permakultur-Garten bei einer kreativen und nachhaltigen Transformation leisten?
Mit Hilfe der Permakultur kann für die Entwicklung der Flächen im Ihme-Zentrum ein Konzept entwickelt werden, das häufig gemachte Planungsfehler vermeidet, während gleichzeitig die Methoden der Permakultur vielfach aus dem Design kommen und so kreative Lösungen fördern.
Ein wichtiger Faktor ist sicherlich, dass die Permakultur über den Garten hinausschaut und Begrenzungen und Ressourcen, die von außerhalb kommen oder durch soziale Gefüge entstehen, in den Planungsprozess einbezieht. Vor allem in einer problembehafteten Situation, wie sie im Ihme-Zentrum vorherrscht, ist das absolut notwendig.
Unabhängig von der Permakultur schafft ein Garten Verwurzelung, bei Pflanzen wie bei den Gärtner*innen. Einen Garten anzulegen fördert die Identifizierung mit dem Objekt und ist obendrein ein großer Gewinn für die Stadt-Ökologie.

Sonja Lepper von der TU Braunschweig

Sonja Lepper hält am Sonntag, 15. April, einen Vortrag über Permakultur und nachhaltige (Stadt-)Entwicklung im Rahmen des Events „Grüne Stadt“ in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum. Es gibt weitere Impulsvorträge zu kreativer Brachflächenentwicklung und Gärten als soziale Räume. Im Anschluss werden in Workshops Ideen für eine grüne Entwicklung des Quartiers gesammelt und erarbeitet. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe #ihmezentrum2025 statt, die vom Innovationsfonds Landeshauptstadt Hannover gefördert wird. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen / Stiftung Leben und Umwelt statt. Weitere Partnerinnen sind Himmelbeet, Hannover Voids, das Institut für Freiraumentwicklung der Leibniz Universität, Transition Town Hannover sowie h1.


Was: „Grüne Stadt“ – Vorträge und Workshop
Wann: Sonntag, 15. April, 15 Uhr
Wo: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7e
Wie viel: Eintritt frei

 

Bewohner im Ihme-Zentrum starten Unterschriftenaktion

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Bewohner im Ihme-Zentrum haben Ende November eine Unterschriften-Aktion gestartet. Das Ziel: Der Verwalter Torsten Jaskulski soll so schnell es geht eine Vollversammlung der Eigentümer organisieren. In dem Schreiben werden drei Themen erwähnt, die auf so einer Versammlung besprochen werden sollen: Die Nebenkostenabrechnung von 2016 und der Wirtschaftsplan 2018 sowie die Förderung des Bundesbauministeriums (Artikel in der HAZ).

Bislang ist nur wenig bekannt über das Projekt: Die Stadtverwaltung und die Ratsfraktionen haben das letzte Mal vor der Sommerpause öffentlich darüber diskutiert. Weder der Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD), noch der Großeigentümer Intown haben sich bislang zu dem Programm geäußert, zu dem u.a. die Verbesserung des Tunnels zwischen Ida-Arenhold-Brücke und Blumenauerstrasse gehört.

Die Bewohnerschaft fordern daher mehr Informationen und eine Meinungsbildung.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.  Er entstand im Rahmen der Netzwerk-Recherche-Projektförderung Grow. In dem Projekt erforschen Constantin Alexander und weitere, wie hyperlokaler, konstruktiver und nachhaltig verwalteter Journalismus funktionieren kann. Die Ergebnisse werden auf der Netzwerk-Recherchere-Jahreskonferenz am 29./30. Juni 2018 beim NDR in Hamburg und bei der Veranstaltungsreihe #ihmezentrum2025 im Frühjahr 2018 vorgestellt.

Die neue Haltestelle am Küchengarten ist eine Chance

Copyright: Gerd Runge

Ineffizient und nervig für alle Verkehrsteilnehmer: Die Verkehrsführung am Küchengarten aktuell.

Die Straßenbahnhaltestelle am Küchengarten/Ihme-Zentrum muss umgebaut werden. Die Region Hannover überprüft derzeit mehrere Möglichkeiten. Am 30. November ist in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum ein Runder Tisch für die Planung.

Ob Autofahrer, Radfahrer, Bus- und Bahnfahrer oder Fußgänger – der Küchengarten in Hannover-Linden ist eine Herausforderung. Das Verkehrskonzept für den Küchengarten in Hannover-Linden entstand im Zusammenhang mit dem Ihme-Zentrums am Ende der 1960er-Jahre. Typisch für diese Zeit sind die großen Straßen, ähnlich wie Autobahnen. Der öffentliche Nahverkehr, Rad- oder Fußwege spielten dabei keine wichtige Rolle. Wichtig war den Verkehrsplanern eine neue, direkte Verbindung von Blumenauer Straße und Elisenstraße Dort sollten zwei große Parkhäuser entstehen.

Copyright: Gerd Runge

Mehr Ordnung, schnellere Wege für alle und Wohnungsbau am Küchengarten. So könnte die Zukunft aussehen.

Diese Verbindung sorgte in den vergangenen Jahrzehnten für große Probleme: An der kompliziertesten Stelle der neuen Kreuzung wurden zusätzlich Stadtbahn- und Buslinien quer über die Fössestraße gebaut. Um das Ihme-Zentrum, Linden-Mitte und Linden-Nord miteinander zu verbinden wurden die Stadtteile mit einer Brücke verbunden, die 2008 abgerissen wurde. Wer dort heute mit Bus oder Bahn fährt, muss beim Umsteigen lange Strecken gehen. Fahrradfahrer und Fußgänger müssen lange Wartezeiten und vielen Ampeln erdulden.

Die Stadt Hannover möchte die Nahverkehr und umweltfreundliche Mobilität fördern: Radfahrer und Nutzende von Bahn und Bus sollen es leichter haben auf der Straße. Um dies am Küchengarten zu erreichen, muss der Platz und sein Umfeld umgebaut werden. Das hängt mit der richtigen Platzierung des Hochbahnsteigs zusammen.

Am 30. November wird das Thema bei einem Runden Tisch in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, (Ihmeplatz 7e) besprochen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Vertreter der Region Hannover und weitere betroffene Unternehmen und Institutionen wurden persönlich eingeladen. Der Infoabend beginnt um 19 Uhr.

Hochbahnsteige werden ohne Ihme-Zentrum geplant

Copyright: Gerd Runge

So ineffektiv verläuft derzeit der Verkehr am Küchengarten / Ihme-Zentrum

Alle Straßenbahn-Haltestellen in Hannover sollen barrierefrei werden. Diese gute Idee sorgt in Linden derzeit für Streit. Es herrscht Uneinigkeit über die genaue Planung der Haltestellen der Linie 10. Und auch die Menschen im Ihme-Zentrum sollen bei der Planung nicht berücksichtigt werden. Timon Dzienus (Grüne) fordert deshalb ein Umdenken und einen echten Runden Tisch.

Derzeit wird der Hochbahnsteig am Anfang der Limmerstraße/Küchengarten in einem runden Tisch neu geplant. Viele sehen die neue Haltestelle als eine mögliche Verbindung zwischen Linden-Nord, Linden-Mitte sowie dem Ihme-Zentrum. Wie ist da der aktuelle Stand?
Für die Planung der Hochbahnsteige rund um die Limmerstraße gibt es mehrere Vorschläge, die aktuell diskutiert werden. Die von der Verwaltung und vom Runden Tisch 2011 vorgelegten Varianten haben einige Probleme: die Erreichbarkeit, die Abstände, die Barrierefreiheit. Daher müssen wir neue Vorschläge diskutieren. Der Bezirksrat hat deshalb ein eigenes Konzept vorgeschlagen: Einen Hochbahnsteig direkt vors Ihme-Zentrum (Spinnereistraße), einen am Anfang der Limmerstraße (vor Rossmann) und einen, direkt nach der Fußgängerzone am Ende der Limmerstraße (vor der Post).
Ob es noch einen Hochbahnsteig näher am FZH Linden geben soll, oder ob der vor dem Ihme-Zentrum gebaut werden soll, ist dabei strittig. Als weitere Planungsvariante wurde außerdem einen neue Bahnstrecke entlang des Ihme-Zentrums (Blumenauerstraße) diskutiert. Hier könnte eine neue Linie über den Schwarzen Bär Richtung Tunnel lang laufen.

Copyright: Gerd Runge

Mehr Ordnung, schnellere Wege für alle und Wohnungsbau am Küchengarten. So könnte die Zukunft aussehen.

Ihr und weitere VertreterInnen im Bezirksrat Linden-Limmer habt euch dafür ausgesprochen, dass auch VertreterInnen aus dem Ihme-Zentrum beim runden Tisch mitmachen sollten. Wie wurde das von der Region Hannover aufgenommen?
Leider nicht sehr gut. Wir finden, es muss mit allen Beteiligten und Betroffenen diskutiert werden. Gerade die Belange des Ihme-Zentrums sind uns wichtig. Für uns ist der Runde Tisch daher aktuell nicht ganz so rund. Mit REWE und dem Optiker soll gesprochen werden, mit der Apotheke und den Menschen aus dem Ihme-Zentrums aber nicht? Wir fordern die Region hier zum Umdenken auf!

Welche Wünsche bzw. Forderungen habt ihr als Fraktion im Bezirksrat bei dem Thema?
Besonders wichtig ist uns neben der Barrierefreiheit, der Erreichbarkeit und die Anbindung an die besiedelten Stadtteile, dass alle Verkehrsteilnehmer*innen, wie Radfahrer*innen in den Blick genommen werden. Hochbahnsteige dürfen daher nicht dem Radverkehr im Weg stehen, und alle müssen mit Rampen auf beiden Seiten ausgestattet sein. Außerdem dürfen die neuen Haltestellen im Stadtteil mit der höchsten Besiedlung nicht 600-700 m entfernt voneinander sein. Daher fordern wir mindestens einen weiteren Hochbahnsteig zu den jetzigen Haltestellen.

Timon Dzienus sitzt für die Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer. Er ist außerdem Sprecher der Grünen Jugend Niedersachsen.

Am 30. November findet ein Infotreffen zur Planung der Hochbahnsteige in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum (Ihmeplatz 7E) statt.
Es geht um 19.30 Uhr los. Hier mehr Infos bei Facebook.

Juli 2017 – Neue Ideen für das Raumschiff Ihme-Zentrum

Unter dem Titel „Raumschiff Ihme-Zentrum: Eine Betonskulptur der urbanen Gesellschaftsutopie der Zweiten Nachkriegsmoderne auf dem Weg der Reintegration in die Stadt“ führten die Architektin Karin Kellner und Prof. Dr. Herbert Schubert im Sommersemester 2017 in Kooperation mit dem Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum ein Seminar an der Leibniz Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft durch. Die Studierenden setzten sich intensiv mit Das Ihme-Zentrum auseinander.

Im Blickpunkt standen: die Maßstäblichkeit, der öffentliche Raum, die Nutzungsmischung, das Stadtbild und die Gliederung durch raumbildende Muster. Die Studierenden haben sich im Rahmen nutzerzentrierter Übungen an das Ihme-Zentrum angenähert. Im weiteren Seminarverlauf wurden Analysen durchgeführt, auf deren Grundlage Planideen entwickelt wurden.

In den Aufgabenstellungen ging es um Fragen wie zum Beispiel: Wie lässt sich das Ihme-Zentrum auf ein menschliches Maß herunterbrechen? Was heißt „maßstabsgerechte Planung“ im Ihme-Zentrum? Wie lässt es sich nach kleineren Einheiten gliedern? Wie kann das Prinzip der Nutzungsmischung erhalten werden? Wie generiert man qualitätvolle, öffentliche Räume im Ihmezentrum, in denen sich Menschen gerne aufhalten?

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse werden am 4. Juli von 19 bis 21 Uhr vorgestellt. Die Präsentation ist in dem Nachbarschafts- und Kulturort Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E.

April 2017 – Das „Raumschiff Ihme-Zentrum“ wird Uni-Thema

Wie kann eine Transformation des Ihme-Zentrums nach dem menschlichen Maß funktionieren? Wie kann das leblose Sockelgeschoss wieder belebt und das Quartier mit seinem Umfeld zusammen wachsen. Architektin Karin Kellner und Stadtforscher Herbert Schubert untersuchen mit Architektur-Studierenden der Uni Hannover im Sommersemester das Potenzial des Ihme-Zentrums. Die Ergebnisse werden allen Interessierten zum Schluss präsentiert.

Ihr bietet im Sommersemester an der Uni Hannover ein Seminar zum „Raumschiff Ihme-Zentrum“ an. Was genau werdet ihr den Studierenden beibringen?
In der öffentlichen Meinung ist das Ihme-Zentrum umstritten. Wir wollen den fachlichen Diskurs beleben, dass es nicht nur ein typisches Architekturzeichen seiner Zeit repräsentiert, sondern auch ein kulturelles Erbe der Zweiten Nachkriegsmoderne in Hannover. Als Erbe enthält es ein großes umnutzbares Flächenpotenzial inmitten des lebendigen Stadtteils Linden. Von daher lohnt es sich, im Seminar die zugrunde liegende Konzeption des Strukturalismus und das Leitbild der Urbanität durch Dichte in Augenschein zu nehmen. Als Skulptur des Béton Brut oder Brutalismus repräsentiert das Ihme-Zentrum auch die Industrialisierung des großmaßstäblichen Bauens ab dem Ende der 1960er-Jahre.

Worauf dürfen sich die Studierenden denn konkret freuen?
Neben der zeit- und architekturhistorischen Einordnung des Ihme-Zentrums sollen die Studierenden hingeführt werden zu einer Reflexion, was den menschlichen Maßstab als Basis einer nutzergerechten Planung ausmacht. Neben einem Rundgang und dem Kennenlernen der Planungsgeschichte werden sich die Studierenden im Rahmen nutzerzentrierter Praxistestübungen an das Ihme-Zentrum annähern. Im weiteren Seminarverlauf werden Methoden und Instrumente für die Analyse und Bewertung des Ihme-Zentrums vorgestellt, die anschließend angewendet werden sollen.

Welche Aufgaben werdet ihr den Studierenden stellen?
In den Aufgabenstellungen wird es um Fragen gehen, wie zum Beispiel: Wie lässt sich das Ihme-Zentrum auf ein menschliches Maß herunter brechen? Was heißt „maßstabsgerechte Planung“ im Ihme-Zentrum? Wie lässt es sich in kleinere Einheiten zerlegen? Wie kann das Prinzip der Nutzungsmischung erhalten werden?

Müssen die Studierenden eine Arbeit oder Entwürfe zum Ihme-Zentrum machen?
Die Themenschwerpunkte des Seminars werden sein: (1) Maßstäblichkeit und Proportionen; (2) öffentlicher Raum und seine Belebung; (3) das Stadtbild; (4) die Gestaltungsmuster der Pattern Language; (5) Nutzungsmischung. Als damit verbundene Vertiefungsaspekte sind vorgesehen: Anbindung der Wohnebenen an den öffentlichen Raum, Anbindung des Ihme-Zentrums an die Nachbarquartiere, sichere Raumnutzung durch Bewohnerschaft und Passanten, Zonierung und Gliederung des Raumes.
Die meisten Studierenden haben das Modul „Räume und Orte verstehen und entwickeln“ belegt und werden zu einem Themenschwerpunkt eine Analyse und Ausarbeitung von Ideen durchführen. Einige Studierenden wollen ein umfangreicheres Projektmodul realisieren – sie  werden sich mit drei Themenschwerpunkten auseinandersetzen und Planungsideen ausarbeiten.

Der Kurs ist ja nur für Architekturstudierende. Wird es denn eine öffentliche Vorstellung der Arbeiten geben?
Die Ergebnisse der studentischen Auseinandersetzung mit dem Ihme-Zentrum werden am Dienstag, 4. Juli 2017, um 19 Uhr vorgestellt. Geplant ist eine Veranstaltung um 19 Uhr in der Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E (Eingang vom Küchengarten aus), in den Räumen, die der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum als Nachbarschafts- und Kulturort betreibt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen.

Herbert Schubert ist Stadtforscher. Karin Kellner ist Architektin.
Beide engagieren sich u.a. bei der Initiative Sicherheit im Städtebau in Niedersachsen
und sind Mitglieder im Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum.

März 2016 – So könnte der Verkehr rund ums Ihme-Zentrum aussehen

Copyright: Gerd Runge

Die Idee von Gerd Runge: Der Küchengarten wird ein grüner Weg bis zum Ihme-Ufer. Grafik: Gerd Runge

Der hannoversche Architekt Gerd Runge beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte des Ihme-Zentrums und einer möglichen Integration des Quartiers in den umliegenden Stadtteil Linden. Doch er ist sich sicher: Alle Probleme sind technisch lösbar, damit das Burghafte des Ihme-Zentrum aufgelöst werden kann. Als Vertreter des Bundes Deutscher Architekten (BDA) trägt er bei der Anhörung des Bezirksrates Linden-Limmer am Mittwoch, 9. März, seine Ideen vor. Im Interview erklärt er, wie die Transformation auf infrastrukturelle Seite gelingen kann.

Seit Jahren beschäftigst du dich schon als Architekt mit der fehlenden Integration des Ihme-Zentrums in das ansonsten sehr lebendige Stadtviertel Linden. Was sind aus deiner Sicht die größten Herausforderungen?
Das Erdgeschoss des Ihme-Zentrums ist eine unansehnliche Tiefgarage. Entlang der Spinnereistraße und der Blumenauerstraße fehlt eine ordentlichen Fassade mit Fenstern und Eingängen. Der Tunnel für Fußgänger und Radfahrer zwischen Gartenallee und Ida-Arenhold-Bürkc unübersichtlich und dunkel. Der dunkle Sockel des Ihme-Zentrums trennt den Stadtteil vom Ihme-Ufer. Zwischen lebendiger Limmerstraße und Küchengarten schiebt sich eine dysfunktionalen und überdimensionierten Verkehrsfläche als Barriere. Zwischen Bus- und Bahnhaltestellen müssen die Fahrgäste Ampeln mit bis zu elf Ampelphasen überwinden. Und zum Schluss: der Ihme-Uferweg ist nicht barrierefrei: An der Spinnereistraßenbrücke und am Capitol endet die Durchwegung.

Copyright: Gerd Runge

Bislang verläuft der Verkehr auf der Spinnereistraße so. Fußgänger brauchen elf Ampelphasen, um von der Limmerstraße zum Ihme-Zentrum zu gelangen. Grafik: Gerd Runge

Das sind viele Punkte. Gibt es denn technische Möglichkeiten, diese Herausförderungen zu lösen?
Ja, wenn man das Ganze ganzheitlich betrachtet und ein neues Gesamtkonzept entwickelt. Zusammen mit weiteren Vertretern des Bundes Deutscher Architekten (BDA) und der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) haben wir folgende Punkte zusammengefasst:
1. neue Rad- und Fußwegverbindung von Linden an die Ihme als Passage – verlängert als Fuß- und Radwegeverbindung zum Goethekreisel und Steintor.
2. öffentliche Fuß- und Radwegeverbindung an der Ihme – mit Unterquerung der Spinnereibrücke und der Benno-Ohnesorg-Brücke und Rampen an die Ida-Arenhold-Brücke.
3. Erdgeschosszone an Blumenauer Straße und Spinnereistraße mit Fassaden von gewerblicher, kultureller Nutzung mit ablesbarer Adressbildung durch markierte Eingänge.

Copyright: Gerd Runge

So könnte der Verkehr aussehen: Straßenbahnen, Busse und Autos würden neu geordnet, sodass sie sich nicht mehr stören. Auch die Fußgänger würden profitieren. Grafik: Gerd Runge

Deine Pläne sehen die Verkehrssituation am Ihme-Zentrum jedoch auch im Kontext mit seiner Umgebung. Was gehört aus deiner Sicht noch für eine weitere Integration des Quartiers dazu?
Der Verkehr in dem Gebiet wurde in den 1960er-Jahren geplant und entspricht nicht mehr der Realität. Als BDA und SRL empfehlen wir deshalb folgendes:
1. Den Rückbau der Einmündung der Elisenstraße parallel zum Heizkraftwerk, gemäß der Blockstruktur von Linden-Nord mit direkter Einmündung in die Spinnereistraße.
2. Die Entflechtung von privatem und öffentlichem Verkehr, Unterbringung des Hochbahnsteigs als Bindeglied zwischen Linden-Nord und Ihme-Zentrum sowie die Zusammenfassung aller Bus- und Stadtbahnhaltestellen
3. Die Trennung des Fuß- und Radwegeverkehrs Linden-Mitte – Limmerstraße von den Abbiege-Ampelschaltungen Blumenauer Str. / Fössestr.
4. Den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses mit ca. 100 Wohnungen und Gewerbeflächen auf dem städtischen Grundstück, das durch die Verbesserung des Verkehrskonzeptes frei würde.

Das sind viele Punkte. Hältst du das für realistisch?
Ja. Die Krise des Ihme-Zentrums ist ja eine Chance, ein paar der versäumten Planungen nachzuholen. Das Ihme-Zentrum und die gesamte Stadt würden von so einer Neuordnung profitieren.

Gerd Runge

Der hannoversche Architekt Gerd Runge

Am Mittwoch, 9. März, ist eine Anhörung zum Ihme-Zentrum im Bezirksrat Linden-Limmer. Neben Gerd Runge sind außerdem noch Torsten Jaskulski (Verwalter des Ihme-Zentrums), Jürgen Oppermann, Vertreter der Wohnungseigentümer im Ihme-Zentrum sowie Constantin Alexander eingeladen. Das Ganze beginnt um 19 Uhr im Freizeitheim Linden und ist öffentlich.

November 2015 – Verantwortung übernehmen

Samuel Kirby www.samuelkirby.com

Foto: Samuel Kirby http://www.samuelkirby.com

Anfang Oktober durfte ich gemeinsam mit dem Architekten Gerd Runge dem Bund Deutscher Architekten und der Vereinigung für Stadt- und Regional- und Landesplanung erklären, warum das Ihme-Zentrum wichtig ist und was die Experten unternehmen können, um das Thema bekannter zu machen. Nun haben beide Vereinigungen zusammen ein Plädoyer veröffentlicht, in dem sie sich für die nachhaltige und stadtteilbezogene Umnutzung und Umstrukturierung des Ihme-Zentrums einsetzen. Das ist ein toller Schritt und zeigt, dass es in Hannover immer mehr Menschen gibt, die verstehen, dass wir alle gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt und seine Herausforderungen übernehmen müssen. Hier der Wortlaut des SRL zum Ihme-Zentrum:

In Hannover gibt es drei Dinge, über die alle irgendwie eine Meinung haben: das Wetter, Hannover 96 und das Ihme-Zentrum.
Gerade letzteres ruft Assoziationen und Vorurteile hervor. Geplant als Modell der „Urbanität durch Dichte“ und vermeintlich wegweisendem Städtebau der späten 60er-Jahre, befindet sich das Zentrum mit über 800 Wohnungen und rund 60.000m² Gewerbeflächen seit fast 20 Jahren im Niedergang. Verschiedene, kosmetische Umbauansätze wechselnder Investoren sind bislang gescheitert, aktuell liegt die gesamte Einkaufsebene des Zentrums, dem öffentlichen Raum enthoben, brach.

Angeregt von der Berichterstattung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, vom Engagement einzelner Kollegen und verschiedenen Veranstaltungen zur Zukunft des Ihme-Zentrums haben Architekten und Stadtplaner des BDA und der SRL ein Plädoyer für eine nachhaltige und stadtteilbezogene Umnutzung und Umstrukturierung des Ihme-Zentrums verfasst, das wir Ihnen hiermit zur Kenntnis geben möchten.

Wir hoffen sehr, dass Sie den Anregungen unserer Kollegen aus beiden Fachverbänden offen gegenüberstehen und diese als konstruktiven Beitrag für eine Revitalisierung des Ihme-Zentrums auffassen. Unser Ziel ist es, die komplexen Probleme des Ihme-Zentrums ort- und zeitgemäß zu lösen und Ansatzpunkte zu einer stadtverträglichen Neuordnung des Komplexes, im besten Fall in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu generieren.

Hier das Plädoyer des BDA und SRL für alle zum Lesen und Verteilen.

Oktober 2015 – Schandfleck oder Chance? Diskutier mit!

Foto: Historisches Museum Hannover

Foto: Historisches Museum Hannover

Ist das Ihme-Zentrum ein Schandfleck oder – wie ich finde – eine Chance für Hannover? Dazu veranstaltet das Historische Historischen Museum Hannover am Dienstag, 13. Oktober, um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion. Mit dabei sind der hannoversche Architekt und Stadtplaner Professor Ekkehard Bollmann, HAZ-Redakteur und Experte für Stadtentwicklung, Conrad von Meding, den ich bereits im Januar auf dem Blog interviewt habe, der Architekt Gerd Runge, der viel Erfahrung mit sozialen und nachhaltigen Transformationen von Stadtteilen hat, sowie die Ihme-Zentrums-Bewohnerin und Künstlerin Margitta Abels. Auch ich werde auf dem Podium sitzen und das Experiment Ihme-Zentrum vorstellen.

Hier gibt es alle Infos zu der Veranstaltung.