Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: hannover

Ayse Hogefeld übernimmt ihmezentrum.org

Nach vier Jahren gibt Constantin Alexander die Betreuung der Seiten Ihmezentrum.org sowie die Social-Media-Kanäle bei Facebook, Instagram und Twitter an Ayse Hogefeld ab. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben“, so Hogefeld, die den Fokus der Seiten in den kommenden Monaten neu ausrichten möchte. „Vielleicht machen wir auch einen kompletten Relaunch. Es gibt auf jeden Fall genug zu tun.“

Advertisements

Das Ihme-Zentrum als Forschungsprojekt

Mehrere Jahre forschte Nachhaltigkeitsexperte Constantin Alexander, wie eine Revitalisierung des Ihme-Zentrums aussehen könnte. In seinem Vortrag „Die nachhaltige Disruption“ erklärt er beim Science Slam im Übel & Gefährlich (Hamburg), wie er vorgegangen ist.

Die Doku „Traum Ruine Zukunft“ über dieses Projekt sucht momentan UnterstützerInnen!
Um Untertitel des Films in andere Sprachen zu übersetzen, gibt es hier ein Crowdfunding.

Hier gibt es mehr Infos zu #ihmezentrum2025:
Bei dem von Constantin kuratierten Projekt wurden gemeinsam mit Bewohnenden des Quartiers
und Expertinnen und Experten Konzepte entwickelt, wie der Wandel gelingt.

 

Der schlafende Riese wacht langsam auf

Das Experiment Ihme-Zentrum ist abgeschlossen

Wie können kaputte Strukturen und Systeme repariert werden? Das heraus zu finden war mein Hauptantrieb, als ich 2014 ins Ihme-Zentrum gezogen bin. Seitdem konnte ich genug Material sammeln, um eine Analyse über Transformation in unserer Gesellschaft zu schreiben: Über Ereignisse und Prozesse, die das Gemeinwohl und damit auch den sozialen Frieden in der Gesellschaft gefährden. Über den Wandel, der uns zwingt, neu zu denken und die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Aber auch über all die kreativen Antworten, die es schon heute gibt, um mit Globalisierung, Digitalisierung und dem demografischen Wandel umzugehen.

Bevor ich mich zum schreiben zurückziehe spreche ich bei einem Kaminabendgespräch mit dem Journalisten Jan-Egge Sedelies über Ergebnisse, Innovationsansätze, erzähle aber auch spannende und humorvolle Anektdoten aus der Welt des Ihme-Zentrums, von Wutbürgern, der Immobilienwirtschaft und natürlich aus der Lokalpolitik, die zeigen: Das kaputte Quartier lässt sich reparieren.

Wann: Mittwoch, 13. Juni 2018 – 19 Uhr
Wo: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7e
Wie viel: Kostenloser Eintritt bei Anmeldung via mail(.)ihmezentrum(org)

Oberbürgermeister und Investor präsentieren Revitalisierungspläne für Ihme-Zentrum

Der Oberbürgermeister von Hannover und der Großeigentümer haben die Revitalisierungspläne für das Ihme-Zentrum vorgestellt. Das Quartier soll sogar einen neuen Namen erhalten.

Mehr zu der Veranstaltung findet ihr hier und was danach geschah hier.

Von der Ruine zum Hype – die Wiederentdeckung des Ihme-Zentrums

Rund 100.000 Quadratmeter Leerstand in bester Lage. Eine bewegte Geschichte, die an einen Krimi erinnert. Und ein Ruf, der nur wenig Hoffnung macht: Als Constantin Alexander im Sommer 2014 für ein wissenschaftliches Experiment ins Ihme-Zentrum zieht, lag der Brutalismus-Stadtteil am Rande von Hannovers Innenstadt am Boden. Ignoriert von der Politik und der Wirtschaft dominierte Hoffnungslosigkeit und negative Presse die Stimmung der meisten Bewohner.

Vier Jahre später sieht das Ganze anders aus: Mit einer Mischung aus Forschung und einer kreativen, inzwischen preisgekrönten Nachhaltigkeitskampagne von Constantin Alexander wurde aus der vermeintlichen Ruine ein Möglichkeitsraum und Ort für Innovationen: 

Immer häufiger ziehen junge Familien ein. Künstler und Kreative haben das Quartier entdeckt, und sogar die Stadtpolitik verspricht ein größeres Engagement.

Wie der Wandel gelungen ist und welche Lektionen sich daraus für ganz Hannover ziehen lassen, erläutert Initiator Constantin Alexander am Mittwoch, 13. Juni, im Gespräch mit Jan Egge Sedelies (Hannoversche Allgemeine Zeitung).

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum. Der Eintritt ist kostenlos. Wegen begrenzter Plätze ist eine Anmeldung per E-Mail notwendig unter mail(at)ihmezentrum.org.

Die Veranstaltung ist der Abschluss der #ihmezentrum2025 Reihe, bei der Innovationen im urbanen Raum erforscht wurden. Die Reihe wurde gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover.

Kulturdezernent sieht gute Entwicklung im Ihme-Zentrum

Das Ihme-Zentrum als Ort für Architektur und Innovation

6 Architekturvisionen in jeweils 5 Minuten – das ist das Konzept der ver1meierei deskrehtiv Netzwerks Hannover. Am 15. Mai gibt es eine Spezialausgabe des Formats zum Thema Architektur im Ihme-Zentrum.

Auf der Bühne werden folgende Akteure ihre Ideen vorstellen:

Hannover VOIDS

Urlaubsarchitektur

Raumwärts

bieker AG

Laser Scanning Architecture

Yamato Living Ramps

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail ist jedoch notwendig bis zum 13. Mai unter info(at)kre-h-tiv.net. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe #ihmezentrum2025 statt, die vom Innovationsfonds Landeshauptstadt Hannover gefördert wird. Veranstalterin ist das kreHtiv Netzwerk.

Was: Ver1meierei Architektur
Wann: 15. Mai, 18.30 Uhr
Wie viel: Eintritt frei
Wo: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7e, 30449 Hannover

Skepsis und Hoffnung im Ihme-Zentrum

Wie geht es weiter im Ihme-Zentrum. Mitte April kamen für eine Sendung beim Bürgerfernsehen h1 verschiedene Stakeholder zusammen, um darüber zu diskutieren. Am Tisch saßen Constantin Alexander (Initator dieser Kampagne), Stefan Schostok (Oberbürgermeister von Hannover), Hans Dieter Keyl (Architekt des Ihme-Zentrums), Sascha Hettrich (Intown), Torsten Jaskulski (Verwalter des Ihme-Zentrums) sowie Rainer Grube (Bezirksbürgermeister von Linden).

 

Forschung zum Ihme-Zentrum ausgezeichnet

Foto: Sabina Rilling

Constantin Alexander wurde am Mittwoch in Wiesbaden für seine Forschung zum Ihme-Zentrum ausgezeichnet. Beim sogenannten Future Slam im nahezu ausverkauften Hessischen Landesmuseum gewann er mit dem Vortrag „Die nachhaltige Disruption“ den ersten Platz. Das Event mit dem Titel „Bilder der Zukunft“ war der Auftakt der See Conference zur Visualisierung von Informationen.