Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: fraktion

10 Thesen für die Revitalisierung des Ihme-Zentrums

1. These
Das Ihme-Zentrum ist eine stadtgesellschaftliche Herausforderung. Es geht darum, dem Ihme-Zentrum eine Zukunftsperspektive zu geben – der Abriss ist keine Option. Die Übernahme des Intown-Eigentums durch die Stadt steht nicht zur Diskussion.

2. These
Etwa 225.000 m² der ca. 285.000 m² Gesamtfläche im Ihme-Zentrum funktionieren im Grundsatz. Bei diesen Flächen anstehende Sanierungen können und müssen privatrechtlich gelöst werden. Dies liegt in der Verantwortung der jeweiligen Eigentümer.

3. These
Das Gemeinschaftseigentum im Sockelgeschoss (ca. 13.000 m²) muss neu geordnet werden, denn mit der jetzt gültigen Teilungserklärung ist ein Zukunftskonzept nicht realisierbar.

4. These
Der Rat der Landeshauptstadt sollte kurzfristig nach der Kommunalwahl Vorbereitende Untersuchungen nach § 141 des Baugesetzbuches (BauGB) in Auftrag geben. Nach Vorliegen der Ergebnisse der Untersuchung ist zu bewerten, ob eine Erhaltungssatzung nach § 142 BauGB oder eine Ausweisung als „Stadtumbaugebiet West“ nach § 171d BauGB für die Neuregelung der Eigentumsverhältnisse im Sockelgeschoss zielführend sein kann.

5. These
Wenn die Gemeinschaftseigentumsflächen neu geregelt sind, gibt es für die Sockelgeschossetagen eine gute Perspektive für die Zukunft!

6. These
Für eine gelingende Revitalisierung und Integration des Quartiers in seine Umgebung müssen die Wegeverbindungen im Ihme-Zentrum und die Vorflächen zur Ihme öffentlich werden und in die Zuständigkeit der Stadt übergehen (insgesamt ca. 15.000 m²).

7. These
Sinnvoll sind stadtteilbezogene Einkaufsflächen mit Bezug auf die Wegeverbindungen an den beiden Kopfseiten des Sockelgeschosses in einer Größe, die den Konkurrenzdruck zu den Geschäften in den angrenzenden Stadtbereichen nicht zu groß werden lassen.

8. These
Zum Sanierungskonzept sollten der Rückbau der Überdachung der Ihmepassage und der Umbau in begrünte und den Bewohnern zum Aufenthalt vorbehaltene Blockinnenbereiche gehören. Hierdurch wird es möglich und wirtschaftlich tragfähig, im Bereich zwischen Ihmepassage und Blumenauer Straße oberhalb der Straßenebene ca. 10.000 m² zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

9. These
Die übrigen ca. 30.000 m² im Sockelgeschoss vorrangig auf der Straßenebene eignen sich sehr gut für Gewerbe, Kultur, Dienstleistungen, Gesundheitsprojekte, Gastronomie, etc..

10. These
Die Stadt Hannover schließt mit Intown für die jetzt genutzten ca. 28.000 m² Büroflächen und, wenn enercity ausziehen sollte, auch für deren ca. 30.000 m² für aus dem Stadtgebiet zusammengezogene Behörden, einen neuen 20-Jahres-Mietvertrag. Dies geschieht jedoch nur dann, wenn Intown die in den folgenden kommunalpolitischen Handlungsempfehlungen dargestellten Bedingungen erfüllt.

Die Thesen wurden vom Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum im Sommer 2016 erarbeitet. Das gesamte Thesenpapier „10 Schritte zum Glück“ mit detaillierten Erläuterungen und Handlungsempfehlungen steht hier zum kostenlosen Download.

Copyright: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum

Das Konzept wird am 23. August bei einer Podiumsdiskussion im Capitol (Schwarzer Bär 2) vorgestellt. Einlass ist ab 17.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

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Echte Konzepte für eine bessere Zukunft

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Am 23. August präsentiert der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum ein ganzheitliches und nachhaltiges Konzept zur Revitalisierung des Ihme-Zentrums im Capitol (Schwarzer Bär 2). Im Anschluss diskutieren die Vertreter der Fraktionen im Stadtrat über die Zukunft des Quartiers.

Am Schluss der Veranstaltung bekommt das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung ist für alle Gäste kostenlos und wird von dem Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum in Kooperation mit dem Capitol und der exposive Mediengruppe organisiert.

Wann: 23. August – 18 Uhr, 17.30 Uhr Einlass
Wo: Capitol Hochhaus (Schwarzer Bär 2)
Eintritt: kostenlos

Hier findet ihr die Veranstaltung bei Facebook.