Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: dokumentation

Juli 2017 – Doku über das Ihme-Zentrum wieder im Kino

Am 30. Juli ist die nächste Vorführung der Dokumentation über das Ihme-Zentrum​ im Apollokino in der Hannover​-Linden. Los geht es um 20.15 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Tickets gibt es auf der Website des Kinos oder direkt vor Ort.

Auch weitere Termine stehen fest:
13. August – 20.15 Uhr
5. September – 17.30 Uhr

März 2016 – Das Ihme-Zentrum in der Politik

Constantin Alexander beim Kongress Zukunftsstadt.

Constantin Alexander beim Kongress „Urban Futures“.

Der Februar war ein guter Monat für das Ihme-Zentrum: Am 22. Februar wurde Constantin Alexander vom Bundesbildungsministerium nach Berlin eingeladen, um beim Kongress „Urban Futures“ vom Fraunhofer-Institut seine Arbeit für eine nachhaltige und kreative Transformation des Ihme-Zentrums vorzustellen. Das Projekt stieß besonders bei Politikern aus anderen Städten und weiteren Nachhaltigkeitsexperten auf großes Interesse. Einige haben sich bereits für Rundgänge durch das Ihme-Zentrum angemeldet. Der nächste öffentliche Spaziergang ist übrigens am 13. März 2016. Anmeldungen hier.

Volles Haus beim Pre-Screening der Ihme-Zentrums-Dokumentation.

Volles Haus beim Pre-Screening erster Szene aus der Ihme-Zentrums-Dokumentation.

Am 27. Februar stellte Alexander dann gemeinsam mit seinem Projektpartner, dem Filmemacher Hendrik Millauer, erste Szenen ihrer Dokumenation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ auf dem Utopianale Filmfestival in Hannover vor. Der Saal war so voll, das einige Besucher stehen mussten. Im Anschluss hielt Architekt Gerd Runge einen Vortrag über die Ursprünge des Ihme-Zentrums und dessen architektonischer Vorbilder sowie möglicher technischer Aufwertungen des Quartiers. Auch hier war das Interesse sehr groß. Gerd Runge erklärte am 29. Februar ausserdem im Social Center Linden, warum die Krise des Ihme-Zentrums eine Chance ist für den gesamten Stadtteil. Manche Beobachter gehen inzwischen sogar so weit, das Ihme-Zentrum als eines der bestimmenden Themen des Kommunalwahlkampfes in diesem Jahr auszurufen. 

Sie könnten recht haben: Nur gemeinsam und über Parteiengrenzen hinweg lässt sich so eine Aufgabe erfüllen. Dafür setzen sich viele Menschen ein, die sich ein lebendiges Zentrum wünschen, von dem ganz Hannover profitieren würde.

Am Mittwoch, 9. März, findet eine Anhörung zum Ihme-Zentrum im Bezirksrat Linden-Limmer statt. Eingeladen sind u.a. Torsten Jaskulski als Verwalter des Ihme-Zentrums, Gerd Runge als Vertreter des Bundes Deutscher Architekten (BDA) sowie Constantin Alexander, um seine Kampagne für eine nachhaltige Transformation des Ihme-Zentrums vorzustellen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Freizeitheim Linden (Windheimstraße 4). Das Ganze ist öffentlich. Hier gibt es alle Infos zur Anhörung.

 

Januar 2016 – Deine Vision fürs Ihme-Zentrum

Das Ihme-Zentrum ist Hannovers größter Freiraum überhaupt. Tausende Quadratmeter stehen hier leer und warten nur darauf, bespielt zu werden. Dabei ist fast alles möglich: Kunst, Kultur, Sport, Soziales, nette Geschäfte, Bildung, Spielplätze, urbane Gärten. Wir haben im Rahmen der Produktion unserer Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ Menschen aus der Stadt gefragt, was sie für eine Vision für das Ihme-Zentrum haben. Hier sind ein paar Beispiele.

Herbert Schmalstieg, ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover

 

Monika Stadtmüller, Vorsitzende des Seniorenbeirats Hannover

 

Jan-Philippe Lücke, Bewohner des Ihme-Zentrums und Künstler

 

Du hast auch eine Vision fürs Ihme-Zentrum? Am 27. Februar machen wir eine Zukunftswerkstatt zum Ihme-Zentrum und nachhaltiger Stadtentwicklung auf dem Utopianale Filmfestival im Freizeitheim Linden. Vorher zeigen wir erste Szenen aus unserer Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ in einem  Pre-Screening. Tickets dafür gibt es hier auf unserer Crowdfunding-Seite. Kommt vorbei und macht mit! Die Zukunftswerkstatt wird auch für den Film dokumentiert.

Du interessierst dich für einen Rundgang durchs Ihme-Zentrum?

Advent 2015 – „Das Ihme-Zentrum wird zum Filmstar“

Die Poster zum Film "Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft"

Die Poster zum Film „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“

Die christliche Idee vom Advent beschreibt die Hoffnung auf einen guten Ausgang. Nach rund zwei Wochen Crowdfunding-Kampagne blicken wir als Team des Dokumentarfilmprojekts „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ mit Euphorie und Dankbarkeit zurück. Wir haben (Stand 16.12.) mehr als 35 Prozent der anvisierten 8.000 Euro erreicht. Und das vor allem, weil wir ein unfassbar tolles Feedback bekommen haben. Und es sind noch mehr als 40 Tage über bis zum Ende der Kampagne. Aus dem Ihme-Zentrum sprechen uns viele Bewohnerinnen und Bewohner an. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ hat dankenswerter Weise mehrere Meldungen zur Kampagne veröffentlicht und sogar getitelt: „Das Ihme-Zentrum wird zum Filmstar“. Die zweite große hannoversche Tageszeitung „Neue Presse“ berichtete ebenfalls, genauso wie die Stadtteilzeitung „Hallo Linden“. Danke auch für all die Menschen, die das Projekt in den sozialen Medien unterstützen. Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 🙂

Und es gibt noch eine gute Nachricht: Das Team des hannoverschen Filmfestivals „Utopianale“ hat uns eingeladen, dass wir eine erste Version des Films am 27. Februar 2016 zeigen dürfen. Im Anschluss an das Pre-Screening machen wir einen Workshop mit allen Interessierten zu nachhaltiger Stadtentwicklung. Die Tickets werden wir als Dankeschön vor Weihnachten anbieten.

Gleichzeitig drehen wir weiter als Vorbereitung für den Film. So haben wir in den vergangenen Wochen Interviews geführt, unter anderem mit dem ehemaligen Bürgermeister von Hannover, Herbert Schmalstieg, engagierten Ihme-Zentrums-Fans wie Monika Stadtmüller (Seniorenbeirat Hannover) und natürlich Bewohnerinnen und Bewohnern des Ihme-Zentrums. Ein erstes Lied für den Soundtrack haben wir ebenfalls aufgenommen, und gerade sprechen wir mit weiteren Musikern, ob sie ein Lied für den Film geben möchten. Ein Film über Hannover sollte auch die Klänge und Melodien enthalten, die hier geboren werden.

Wir werden vor Weihnachten noch weitere Interviews drehen, mit Menschen aus dem Ihme-Zentrum sprechen, um Unterstützung bitten, immer wieder erklären, was wir vorhaben und immer hoffen, dass sich diese Arbeit lohnt, die wir da neben dem Job in unserer Freizeit machen. Dass wir aber ein gutes Team sind, haben wir bei unserem ersten gemeinsamen Mittagessen bei Pide, Döner und Falafel gemerkt. Und das ist für uns momentan wohl eines der wichtigsten Erkenntnisse: Egal, wie die Kampagne ausgeht, wir haben unfassbar viel gelernt: Über uns, über die Menschen in Hannover, darüber, wie wichtig es ist, sich nur an einen guten Ausgang zu erhoffen. Sondern jeden Tag dafür zu arbeiten, manchmal sogar zu kämpfen – sei es für für unsere Dokumentation oder für das Ihme-Zentrum insgesamt.

Danke allen, die uns bis auf diesem Weg begleiten. Wir wünschen euch eine entspannte Adventszeit! 🙂

Immer vorbeigegangen, aber niemals reingetraut? Wir bieten Rundgänge durchs Ihme-Zentrum

Dezember 2015 – „Ein Vorzeigeprojekt“

Monika Stadtmüller ist Vorsitzende des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt Hannover. Für sie könnte das Ihme-Zentrum zu einem „Vorzeigeprojekt“ für generationsgerechtes Leben werden. Egal wie alt, egal, ob reich oder arm, egal, welcher Herkunft – Monika Stadtmüller wünscht sich ein lebendiges Ihme-Zentrum. Die Voraussetzungen dafür sind gut, schließlich ist ein Großteil der Wohnungen im Ihme-Zentrum bereits heute barrierefrei, die Lage perfekt für eine Mobilität ohne Autos, und das verdichtete Bauen könnte eine tolle Nachbarschaftlichkeit (wieder) entstehen.

Diese und viele weitere Ideen sammeln wir für das Filmprojekt „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“, ein Mini-Dokumentarfilm über die bewegte Geschichte des Quartiers und eine mögliche bunte, kreative und nachhaltige Zukunft. Wenn ihr das Ihme-Zentrum auch als eine Chance seht, dann unterstützt uns bei der Produktion des Films: startnext.com/ihmezentrum.

Für eine bessere Zukunft: Wir brauchen eure Unterstützung!

Das Ihme-Zentrum in Hannover gilt als gescheiterte Utopie. Viele Menschen fordern den Abriss. Doch das ist ökologischer und finanzieller Quatsch! Und wo sollen die Tausende Bewohner hin, die hier überwiegend sehr gerne leben? Wer den Blog schon länger liest, weiß, dass ich hier Themen und Ideen suche, wie aus der vermeintlichen Ruine eine nachhaltige und kreative Stadt der Zukunft werden kann – ein neues Wahrzeichen für Hannover eben.

Die Poster

Der Dreh- und Angelpunkt dafür ist das Image. Momentan gilt das Ihme-Zentrum noch für viele Menschen als Angstraum. Das möchte ich ändern. Weil das Ihme-Zentrum aus meiner Sicht ein unfassbar großes Potenzial hat. Seit rund einem Jahr biete ich deshalb kostenlose Rundgänge an, mehrere tausend Menschen waren schon da, und das Feedback ist durchgängig positiv. Viele fragen direkt nach den Rundgängen, wie man helfen kann oder ob es irgendwo gerade ein Büro, eine Werkstatt oder eine Wohnung zu mieten gibt. Auch die zahlreichen Ideen, die ich fast täglich per E-Mail bekomme zeigen mir, dass die Menschen Lust darauf haben, dass hier etwas Tolles entsteht.

Die Postkarten

Um diesen Prozess noch zu verstärken und die Ursachen für die aktuelle Situation im Ihme-Zentrum zu beleuchten arbeite ich seit knapp einem halben Jahr an der Vorproduktion einer Mini-Dokumentation gemeinsam mit dem Filmemacher und Medienwissenschaftler Hendrik Millauer. Jetzt geht es langsam in die heiße Phase und dafür brauchen wir eure Unterstützung: Wir haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Produktion zu finanzieren.

Bis zum 31. Januar könnt ihr noch Geld spenden und eines der tollen Dankeschöns dafür kaufen: Die hannoversche Designerin Corinna Lorenz hat tolle Poster, Buttons und Postkarten gestaltet. Die Autorin, Fernsehmoderatorin und Ihme-Zentrums-Fan Ninia LaGrande wird im Ihme-Zentrum eine Wohnzimmerlesung geben und vieles mehr. Wir werden in den kommenden Wochen immer mal wieder kleine Videos veröffentlichen, damit ihr ein Gefühl bekommt, in welche Richtung das Ganze geht.

Danke jetzt schon an alle Menschen, die das Projekt unterstützen!

Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne.

Wer verstehen will, was wir im Ihme-Zentrum überhaupt machen und Interesse an der Geschichte des Stadtteils hat, kann auch sehr gerne zu einem der kommentierten Spaziergänge kommen. Das Ganze ist kostenlos und dauert etwa 1,5 Stunden. Der nächste Termin ist am Sonntag, 13. Dezember. Anmeldungen und alle Infos unter wirtschaftsuchtbilder(at)gmx(punkt)de.

Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft

Das Ihme-Zentrum wurde einst geplant als eine Utopie. Fortschrittliche Architekten, Städteplaner und Wissenschaftler stellten sich so das urbane Leben der Zukunft vor. Doch es kam anders. Heute liegt das ehemalige Einkaufszentrum brach, während die Wohnungen belebt und beliebt sind. Wie kam es dazu? Wieso hatten die Menschen in den 1960er-Jahren solche Ideen? Und könnte das Ihme-Zentrum von einer vermeintlichen Ruine nicht wieder zum Traum einer Zukunftstadt werden?

Das wollen wir mit unserer Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ herausfinden. Wir sammeln derzeit Material, führen Interviews und sichten alte Aufnahmen. Im Winter 2015 möchten wir fertig sein. Doch wir brauchen Hilfe. Beim Schneiden, bei der Produktion, bei den Visualisierungen und der Musik. Deshalb werden wir in den kommenden Wochen eine Spendenaktion starten und auch Crowdfunding ausprobieren. Über Hilfe, Ratschläge, Tipps beim Kaffee oder Bier freuen wir uns. Schreibt uns einfach unter wirtschaftsuchtbilder(at)gmx(punkt)de.

Danke, euer Hendrik Millauer und euer Constantin Alexander