Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: Constantin Alexander

Das Ihme-Zentrum kommt ins Kino!

Wir freuen uns und sich wahnsinnig aufgeregt: Am 4. Dezember ist die Premiere der Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“! Der Film von Hendrik Millauer und Constantin Alexander wird zum ersten Mal öffentlich im Apollo Kino in Hannover gezeigt. Die Vorstellung ist um 11 Uhr. Weitere Termine – auch im Januar – sind bereits geplant und werden hier veröffentlicht.

Karten im Vorverkauf gibt es hier.

Mai 2016 – Das Ihmezentrum im Fernsehen

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Der NDR hat einen kleinen Bericht über die aktuellen Ereignisse im Ihmezentrum gemacht. Zu Wort kommen neben Bewohnerin Karin Menges und Initator der Kampagne „Das Ihmezentrum – ein neues Wahrzeichen für Hannover“ auch der Verwalter des Quartiers, Torsten Jaskulski. Der Beitrag zeigt: Es bewegt sich einiges im Zentrum. Lass uns gemeinsam weiter daran arbeiten. 🙂

Hier findet ihr den Bericht in der NDR Mediathek.

Mai 2016 – Ein neuer Trailer zur Doku „Traum Ruine Zukunft“

Seit Mai 2015 drehen Filmemacher und Medienwissenschaftler Hendrik Millauer und Nachhaltigkeitsberater und Initiator des Vereins Zukunftswerkstatt Ihmezentrum Constantin Alexander eine Dokumentation über das Ihmezentrum. Es geht um die bewegende Geschichte des Quartiers und die Möglichkeiten einer nachhaltigen und kreativen Transformation.

Die Veröffentlichung ist für Spätsommer 2016 geplant.

April 2016 – Das Ihmezentrum wird zum Schmuckstück

Poster bei Qwertz

Für die Crowdfunding-Kampagne zur Dokumentation „Das Ihmezentrum – Traum Ruine Zukunft“ hat die hannoversche Designerin Corinna Lorenz Poster und Postkarten gestaltet. Nun gibt es das Merchandise auch in ihrem Laden Qwertz in Hannover-Linden zu kaufen. Im Interview erklärt sie, warum das Ihmezentrum so ein perfektes Motiv für Designer ist.

Du hast als erste in Hannover überhaupt Merchandise-Artikel für das Ihmezentrum gestaltet. Was macht das Quartier für dich als Designerin so interessant?
Wie für viele Hannoveraner ist das Ihmezentrum auch für mich eine Kindheitserinnerung. Heute, als Grafik-Designerin, mit Arbeits- und Lebensraum in Linden, ist mir der Erhalt dieses Komplexes auch fürs Auge sehr wichtig. Das Konstrukt des Ihmezentrums bietet mit seiner Substanz viele Möglichkeiten für kreative Ideen. Ich freue mich, einen Teil dazu beizutragen zu können.

Die Postkarten

Was bietest du alles an, und wie kommt man an die Artikel?
Zu den Merchandise-Artikeln „IHME ZENTRUM – Traum Ruine Zukunft“ gehören Hochglanz-Plakate und Postkarten-Sets mit unterschiedlichen Motiven, Buttons und Jutebeutel. Alle Artikel sind im QWERTZ Buchstabenladen ab sofort erhältlich. QWERTZ Buchstabenladen, Egestorffstraße 6, 30449 Hannover, Telefon 0511-79093074, E-Mail buchstaben@qwertz-online.de, Öffnungszeiten Donnerstag/Freitag 14-18 Uhr, Samstag 10-14 Uhr.

Hast du selbst eine Vision, wie aus dem Quartier ein nachhaltiger und kreativer Stadtteil werden kann?
Das Ihme-Zentrum wird wieder ein belebter, sicherer, fröhlicher und kreativer Ort. Mit zufriedenen Mietern und Wohnungseigentümern, interessantem Einzelhandel und innovativen Ideen im Bereich Gastronomie, Unterhaltung und vielleicht auch Hotellerie.

April 2016 – Der Frühling zieht ins Ihme-Zentrum

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Nisthilfen für die Mehlschwalben. Alle Bilder: Uwe Vahldieck

Kurz vor Ostern brachten Vertreter des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) Nisthilfen für Mehlschwalben im Ihme-Zentrum an. Die Tiere sind stark gefährdet, nun haben sie die perfekte Behausung. Das Ihme-Zentrum ist dadurch ein wenig grüner geworden. Im Interview erklärt Uwe Vahldieck vom BUND, warum die Schwalben eine Bereicherung für das Quartier sind.

Was haben Sie genau gemacht?
Wir haben an einer Stelle im Ihme-Zentrum Nisthilfen für Mehlschwalben angebracht. Diese Tiere sind stark gefährdet und brauchen deshalb jede Unterstützung. Im Ihme-Zentrum lebt eine Kolonie seit Jahren. Für die haben wir neue Nisthilfen angebracht. Dem Ihme-Zentrum sind hierdurch keine Kosten entstanden. Die Bausubstanz wird dadurch weder zerstört noch beschädigt, und die Bewohner des Ihme-Zentrums haben dadurch keine Nachteile. Im Gegenteil.

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Mit einem Kran wurden die Nisthilfen im Ihme-Zentrum angebracht.

Es heißt: Eine gesunde Flora und Faune begünstigt auch das Leben der Menschen. Können Sie das bestätigen?
Ja, es ist nicht nur eine Freude, die Tiere zu beobachten. Wir profitieren alle von einer gesunden Biodiversität – auch in der Großstadt.

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Die Kosten für die Aktion trug der BUND. Es entstehen durch die Nisthilfen keine Schäden am Bauwerk.

Nun gilt das Ihme-Zentrum bei vielen Menschen als graue Burg und nicht als ein Hort der Tiere und der Pflanzen. Wie sehen Sie das?
Das kann ich nicht nachvollziehen. Das Quartier bietet eine gute Grundlage, um Menschen, aber auch Pflanzen und Tieren eine Heimat zu geben. Dass die Mehlschwalben hier schon seit mehr als 30 Jahren gelebt haben, ist ein gutes Zeichen dafür. Nicht umsonst heißt es im Volksmund: Dort wo die Schwalben wohnen, ist das Glück zu Hause.

Uwe Vahldieck

Uwe Vahldieck ist ehrenamtliches Mitglied des BUND Region Hannover mit dem Schwerpunkt Schwalbenschutz. Hier gibt es mehr Infos zu Mehlschwalben.

März 2016 – „Eine Entwicklung geht nur gemeinsam“

Copyright: Gerd Runge

So könnte das Ihme-Zentrum mit Linden zusammenwachsen. Idee und Grafik von Gerd Runge.

Am Mittwoch (9. März) veranstaltete der Bezirksrat Linden-Limmer zu einer Anhörung zum Thema Ihme-Zentrum. Eingeladen waren der Verwalter des Ihme-Zentrums, Torsten Jaskulski, der Vertreter der Wohnungseigentümer Jürgen Oppermann, die Architekten und Vertreter des Bund Deutscher Architekten Gerd Runge und Robert Marlow sowie Constantin Alexander, Bewohner des Ihme-Zentrums und Initiator der Aktion „Das Ihme-Zentrum – ein neues Wahrzeichen für Hannover“. Torsten Jaskulski präsentierte vor vollem Saal einen Zeitplan für die Umbaumaßnahmen im Ihme-Zentrum mit einem Konzept, das im wesentlichen aus Einzelhandel besteht. Demnach ist eine Eröffnung des neuen, dann umgestalteten Einkaufszentrum bis Ende 2018 geplant. Die ersten Bauanträge sollen im Juni 2016 gestellt werden.

Die Neuigkeit sorgte bei den Politikern und anwesenden Bewohnerinnen und Bewohnern des Ihme-Zentrums für Optimismus. Nach knapp zehn Jahren sind die Hoffnungen groß, dass es nun mit dem Großeigentümers Intown Invest endlich voran geht. Bereits in diesem Jahr soll der Weg am Ihmeufer umgebaut und modernisiert werden. die Stadt hat in Aussicht gestellt, dass der Weg an der Spinnereistraßenbrücke und an der Benno-Ohnesorg-Brücke am Schwarzen Bär mit dem weiteren Uferweg barrierefrei verbunden werden könnte, sodass man auf der Seite des Ufers kilometerweit spazieren gehen und Fahrradfahren kann. Es wäre ein erster wichtiger Schritt zur Integration des Ihme-Zentrums in seine Umgebung.

Mehrere Anwesende baten außerdem darum, die Interessen der Bewohner, der Stadt als größte Mieterin sowie der Zivilgesellschaft mit zu berücksichtigen, damit der Umbau ein voller Erfolg wird. „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen“, betonte auch noch einmal Wohnungseigentümer-Vertreter Jürgen Oppermann. Dem schlossen sich alle Anwesenden an.

März 2016 – So könnte der Verkehr rund ums Ihme-Zentrum aussehen

Copyright: Gerd Runge

Die Idee von Gerd Runge: Der Küchengarten wird ein grüner Weg bis zum Ihme-Ufer. Grafik: Gerd Runge

Der hannoversche Architekt Gerd Runge beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte des Ihme-Zentrums und einer möglichen Integration des Quartiers in den umliegenden Stadtteil Linden. Doch er ist sich sicher: Alle Probleme sind technisch lösbar, damit das Burghafte des Ihme-Zentrum aufgelöst werden kann. Als Vertreter des Bundes Deutscher Architekten (BDA) trägt er bei der Anhörung des Bezirksrates Linden-Limmer am Mittwoch, 9. März, seine Ideen vor. Im Interview erklärt er, wie die Transformation auf infrastrukturelle Seite gelingen kann.

Seit Jahren beschäftigst du dich schon als Architekt mit der fehlenden Integration des Ihme-Zentrums in das ansonsten sehr lebendige Stadtviertel Linden. Was sind aus deiner Sicht die größten Herausforderungen?
Das Erdgeschoss des Ihme-Zentrums ist eine unansehnliche Tiefgarage. Entlang der Spinnereistraße und der Blumenauerstraße fehlt eine ordentlichen Fassade mit Fenstern und Eingängen. Der Tunnel für Fußgänger und Radfahrer zwischen Gartenallee und Ida-Arenhold-Bürkc unübersichtlich und dunkel. Der dunkle Sockel des Ihme-Zentrums trennt den Stadtteil vom Ihme-Ufer. Zwischen lebendiger Limmerstraße und Küchengarten schiebt sich eine dysfunktionalen und überdimensionierten Verkehrsfläche als Barriere. Zwischen Bus- und Bahnhaltestellen müssen die Fahrgäste Ampeln mit bis zu elf Ampelphasen überwinden. Und zum Schluss: der Ihme-Uferweg ist nicht barrierefrei: An der Spinnereistraßenbrücke und am Capitol endet die Durchwegung.

Copyright: Gerd Runge

Bislang verläuft der Verkehr auf der Spinnereistraße so. Fußgänger brauchen elf Ampelphasen, um von der Limmerstraße zum Ihme-Zentrum zu gelangen. Grafik: Gerd Runge

Das sind viele Punkte. Gibt es denn technische Möglichkeiten, diese Herausförderungen zu lösen?
Ja, wenn man das Ganze ganzheitlich betrachtet und ein neues Gesamtkonzept entwickelt. Zusammen mit weiteren Vertretern des Bundes Deutscher Architekten (BDA) und der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) haben wir folgende Punkte zusammengefasst:
1. neue Rad- und Fußwegverbindung von Linden an die Ihme als Passage – verlängert als Fuß- und Radwegeverbindung zum Goethekreisel und Steintor.
2. öffentliche Fuß- und Radwegeverbindung an der Ihme – mit Unterquerung der Spinnereibrücke und der Benno-Ohnesorg-Brücke und Rampen an die Ida-Arenhold-Brücke.
3. Erdgeschosszone an Blumenauer Straße und Spinnereistraße mit Fassaden von gewerblicher, kultureller Nutzung mit ablesbarer Adressbildung durch markierte Eingänge.

Copyright: Gerd Runge

So könnte der Verkehr aussehen: Straßenbahnen, Busse und Autos würden neu geordnet, sodass sie sich nicht mehr stören. Auch die Fußgänger würden profitieren. Grafik: Gerd Runge

Deine Pläne sehen die Verkehrssituation am Ihme-Zentrum jedoch auch im Kontext mit seiner Umgebung. Was gehört aus deiner Sicht noch für eine weitere Integration des Quartiers dazu?
Der Verkehr in dem Gebiet wurde in den 1960er-Jahren geplant und entspricht nicht mehr der Realität. Als BDA und SRL empfehlen wir deshalb folgendes:
1. Den Rückbau der Einmündung der Elisenstraße parallel zum Heizkraftwerk, gemäß der Blockstruktur von Linden-Nord mit direkter Einmündung in die Spinnereistraße.
2. Die Entflechtung von privatem und öffentlichem Verkehr, Unterbringung des Hochbahnsteigs als Bindeglied zwischen Linden-Nord und Ihme-Zentrum sowie die Zusammenfassung aller Bus- und Stadtbahnhaltestellen
3. Die Trennung des Fuß- und Radwegeverkehrs Linden-Mitte – Limmerstraße von den Abbiege-Ampelschaltungen Blumenauer Str. / Fössestr.
4. Den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses mit ca. 100 Wohnungen und Gewerbeflächen auf dem städtischen Grundstück, das durch die Verbesserung des Verkehrskonzeptes frei würde.

Das sind viele Punkte. Hältst du das für realistisch?
Ja. Die Krise des Ihme-Zentrums ist ja eine Chance, ein paar der versäumten Planungen nachzuholen. Das Ihme-Zentrum und die gesamte Stadt würden von so einer Neuordnung profitieren.

Gerd Runge

Der hannoversche Architekt Gerd Runge

Am Mittwoch, 9. März, ist eine Anhörung zum Ihme-Zentrum im Bezirksrat Linden-Limmer. Neben Gerd Runge sind außerdem noch Torsten Jaskulski (Verwalter des Ihme-Zentrums), Jürgen Oppermann, Vertreter der Wohnungseigentümer im Ihme-Zentrum sowie Constantin Alexander eingeladen. Das Ganze beginnt um 19 Uhr im Freizeitheim Linden und ist öffentlich.

März 2016 – Das Ihme-Zentrum in der Politik

Constantin Alexander beim Kongress Zukunftsstadt.

Constantin Alexander beim Kongress „Urban Futures“.

Der Februar war ein guter Monat für das Ihme-Zentrum: Am 22. Februar wurde Constantin Alexander vom Bundesbildungsministerium nach Berlin eingeladen, um beim Kongress „Urban Futures“ vom Fraunhofer-Institut seine Arbeit für eine nachhaltige und kreative Transformation des Ihme-Zentrums vorzustellen. Das Projekt stieß besonders bei Politikern aus anderen Städten und weiteren Nachhaltigkeitsexperten auf großes Interesse. Einige haben sich bereits für Rundgänge durch das Ihme-Zentrum angemeldet. Der nächste öffentliche Spaziergang ist übrigens am 13. März 2016. Anmeldungen hier.

Volles Haus beim Pre-Screening der Ihme-Zentrums-Dokumentation.

Volles Haus beim Pre-Screening erster Szene aus der Ihme-Zentrums-Dokumentation.

Am 27. Februar stellte Alexander dann gemeinsam mit seinem Projektpartner, dem Filmemacher Hendrik Millauer, erste Szenen ihrer Dokumenation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ auf dem Utopianale Filmfestival in Hannover vor. Der Saal war so voll, das einige Besucher stehen mussten. Im Anschluss hielt Architekt Gerd Runge einen Vortrag über die Ursprünge des Ihme-Zentrums und dessen architektonischer Vorbilder sowie möglicher technischer Aufwertungen des Quartiers. Auch hier war das Interesse sehr groß. Gerd Runge erklärte am 29. Februar ausserdem im Social Center Linden, warum die Krise des Ihme-Zentrums eine Chance ist für den gesamten Stadtteil. Manche Beobachter gehen inzwischen sogar so weit, das Ihme-Zentrum als eines der bestimmenden Themen des Kommunalwahlkampfes in diesem Jahr auszurufen. 

Sie könnten recht haben: Nur gemeinsam und über Parteiengrenzen hinweg lässt sich so eine Aufgabe erfüllen. Dafür setzen sich viele Menschen ein, die sich ein lebendiges Zentrum wünschen, von dem ganz Hannover profitieren würde.

Am Mittwoch, 9. März, findet eine Anhörung zum Ihme-Zentrum im Bezirksrat Linden-Limmer statt. Eingeladen sind u.a. Torsten Jaskulski als Verwalter des Ihme-Zentrums, Gerd Runge als Vertreter des Bundes Deutscher Architekten (BDA) sowie Constantin Alexander, um seine Kampagne für eine nachhaltige Transformation des Ihme-Zentrums vorzustellen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Freizeitheim Linden (Windheimstraße 4). Das Ganze ist öffentlich. Hier gibt es alle Infos zur Anhörung.

 

Februar 2016 – Das Ihme-Zentrum wird zum Filmstar

Am 31. Januar endete die Crowdfunding-Kampagne für die Produktion unserer Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“. Wir haben 8.764 Euro über Spenden eingenommen und sind sehr dankbar! Für uns heißt das: Die Arbeit kann jetzt richtig losgehen. Wir werden euch an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Vielen vielen Dank an alle Unterstützer, die wir wir das Ihme-Zentrum als Chance sehen.

Januar 2016 – Es bewegt sich was

Ein Stand-up-Paddler auf dem eisigen Fluss.

Ein Stand-up-Paddler auf dem eisigen Fluss.

Der Schnee lässt das Ihme-Zentrum derzeit wie eine verwunschene Märchenburg über der kalten Ihme aussehen. Es ist kalt in Hannover, der Winter hat den Norden fest in der Hand. Aber im Zentrum und in vielen anderen Wohnungen in Hannover gibt es derzeit eine schöne Wärme. Nach Jahren des Stillstandes im Quartier wächst gerade eine neue Hoffnung, dass der Wandel schon angefangen hat.

Die Wintersonne küsst den Betonriesen.

Die Wintersonne küsst den Betonriesen.

Da steht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung ein hoffungsfroher Bericht über das sich langsam ändernde Image des Zentrums bei immer mehr Menschen in der Stadt. Ich merke das gesteierte Interesse immer dann, wenn auf einmal nicht wie üblich etwa 30 Menschen bei meinem Rundgang sind, sondern wie am 17. Januar auf einmal mehr als 50. Die Fragen die dabei gestellt werden und die Ideen, die die Teilnehmenden entwickeln, wenn sie verstehen, wie riesig das Potenzial des Zentrum ist, sind das Beste! 🙂

Aber auch die Vertreter aus der Verwaltung und viele meiner Nachbarn spüren, dass sich etwas geändert hat. Viele von ihnen haben mich in den vergangenen Monaten mit vielen tollen Gesprächen bei der Recherche unterstützt und haben sich sogar selbst vor die Kamera gesetzt: als Gesprächspartner für die Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“, die ich derzeit gemeinsam mit Hendrik Millauer erarbeite. Und es sieht gut aus, dass wir die aufwendige Produktion durch ein Crowdfunding bezahlen können. Nur noch wenige Tage Erste Gespräche mit Kameradrohnenflieger, Grafiker und Musiker haben wir bereits geführt. Bis zum 31. Januar können Unterstützer noch hier spenden.

Wer wissen will, was hinter dem Projekt steckt, findet bei den Freunden von Heyhannover Antworten.

Du interessierst dich für Rundgänge durchs Ihme-Zentrum?