Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Tag: Constantin Alexander

Das Ihme-Zentrum als Ort für Architektur und Innovation

6 Architekturvisionen in jeweils 5 Minuten – das ist das Konzept der ver1meierei deskrehtiv Netzwerks Hannover. Am 15. Mai gibt es eine Spezialausgabe des Formats zum Thema Architektur im Ihme-Zentrum.

Auf der Bühne werden folgende Akteure ihre Ideen vorstellen:

Hannover VOIDS

Urlaubsarchitektur

Raumwärts

bieker AG

Laser Scanning Architecture

Yamato Living Ramps

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail ist jedoch notwendig bis zum 13. Mai unter info(at)kre-h-tiv.net. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe #ihmezentrum2025 statt, die vom Innovationsfonds Landeshauptstadt Hannover gefördert wird. Veranstalterin ist das kreHtiv Netzwerk.

Was: Ver1meierei Architektur
Wann: 15. Mai, 18.30 Uhr
Wie viel: Eintritt frei
Wo: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7e, 30449 Hannover

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Skepsis und Hoffnung im Ihme-Zentrum

Wie geht es weiter im Ihme-Zentrum. Mitte April kamen für eine Sendung beim Bürgerfernsehen h1 verschiedene Stakeholder zusammen, um darüber zu diskutieren. Am Tisch saßen Constantin Alexander (Initator dieser Kampagne), Stefan Schostok (Oberbürgermeister von Hannover), Hans Dieter Keyl (Architekt des Ihme-Zentrums), Sascha Hettrich (Intown), Torsten Jaskulski (Verwalter des Ihme-Zentrums) sowie Rainer Grube (Bezirksbürgermeister von Linden).

 

Forschung zum Ihme-Zentrum ausgezeichnet

Foto: Sabina Rilling

Constantin Alexander wurde am Mittwoch in Wiesbaden für seine Forschung zum Ihme-Zentrum ausgezeichnet. Beim sogenannten Future Slam im nahezu ausverkauften Hessischen Landesmuseum gewann er mit dem Vortrag „Die nachhaltige Disruption“ den ersten Platz. Das Event mit dem Titel „Bilder der Zukunft“ war der Auftakt der See Conference zur Visualisierung von Informationen.

Bewohner und Forscher entwickeln Ideen für ein grüneres Ihme-Zentrum

Ein Wochenende lang haben Bewohnerschaft, Forschende und Interessierte bei dem Event  „Grüne Stadt“ gemeinsam Ideen entwickelt, wie das Ihme-Zentrum ökologisch nachhaltiger werden kann. Zu den Ideen gehörten Kinderspielplätze, Projekte für eine bessere Versickerung des Wassers, Dachgärten oder auch bepflanzte Fassaden. Am Sonntag kamen alle Teilnehmenden in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum zusammen, um die Ergebnisse zu sammeln.

Vorab stellten Expertinnen die Konzepte integrative Stadtteilgärten, Permakultur und kreative Brauchflächenentwicklung vor. Im anschließenden Workshop entwickelten Bewohner, Interessierte und Forscher gemeinsam Ideen für eine grüne Entwicklung des Quartiers. Die Ergebnisse werden demnächst auf dieser Website präsentiert.

Danke an der Stelle auch an die Verwaltung des Ihme-Zentrums, die die Aktionen auf den verschiedenen Plätzen im Quartier erlaubte und sich sehr interessiert zeigte an den Ideen. Das Team will die Konzepte zeitnah überreichen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe #ihmezentrum2025 statt, die vom Innovationsfonds Landeshauptstadt Hannover gefördert wird. „Grüne“ war eine Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen / Stiftung Leben und Umwelt statt. Weitere Partnerinnen waren Hannover VOIDS, das Institut für Freiraumentwicklung der Leibniz, Universität und Transition Town Hannover.

„Ein Garten im Ihme-Zentrum bringt die Menschen zusammen“

Besonders in schwierigen Stadtteilen ist ein Garten häufig der Start für eine positive Entwicklung. Diese Erfahrung hat das Team von Himmelbeet in Berlin gemacht. Am 15. April stellen sie ihre Ideen im Ihme-Zentrum vor. Im Interview erklärt Sonja Rosenthal, wieso ein Garten Menschen zusammen bringt und ein wichtiger Teil von Stadtentwicklung ist.

Was ist Himmelbeet und wie arbeitet ihr daran, Städte nachhaltiger und grüner zu machen?
Seit 2013 betreibt die himmelbeet gGmbH auf einer Sportplatzbrache im Berliner Wedding urbane Landwirtschaft. Wir sind ein sozial-ökologisches Projekt, dass sich auf verschiedenen Ebenen für „Das gute Leben für Alle“ einsetzt. Das „Zuhause“ des himmelbeets ist der Gemeinschaftsgartens mit vielfältigen Möglichkeiten, teilzuhaben und der v.a. durch freiwilliges Tun besteht. Außerdem sind wir in verschiedenen Formen im Kiez aktiv, bauen stadtweit Gemeinschaftsgärten auf und setzen uns mit Stadtentwicklung und Transformationsprozessen in diesem Feld auseinander.
Um Städte neben diesen Kernaufgaben nachhaltiger zu gestalten teilen wir unseren Raum mit anderen und verstehen uns als Teil eines Netzwerkes von der globalen bis zur lokalen Ebene, das unsere Ziele teilt und dabei hilft Synergien entstehen zu lassen.

Im Ihme-Zentrum stehen insgesamt rund 100.000 Quadratmeter leer, es gibt viele Brachflächen unter freiem Himmel. Wie kann Grün dort positiv wirken?
Grüne Orte in der Stadt, v.a. allem wenn sie den Anspruch „Freiraum“ formulieren, bieten die Möglichkeiten eine Gegenwelt zu erschaffen, die nach eigenen Regeln funktioniert. Menschen kommen zusammen, können sich auf Augenhöhe begegnen. Selbstwirksamkeit erfahren ist dort möglich, teilen und lernen stehen im Vordergrund.
Grün ist Natur und die Verbindung dazu aufrecht zu erhalten oder neu entstehen zu lassen verbessert Lebensqualitäten und schafft Raum für Ideen. Egal ob ehrenamtliche Initiative oder gemeinwohlorientiertes Unternehmertum, grün gibt einen Gestaltungs- und Handlungsspielraum für zukunftsfähige Städte.

Sonja Rosenthal von Himmelbeet stellt am 15. April im Rahmen des Events „Grüne Stadt“ ihr Konzept für Stadtteilgärten vor. Daneben gibt es Impulsvorträge zu Permakultur und kreativer Brauchflächenentwicklung. Im Anschluss werden in Workshops Ideen für eine grüne Entwicklung des Quartiers gesammelt und erarbeitet. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe #ihmezentrum2025 statt, die vom Innovationsfonds Landeshauptstadt Hannover gefördert wird. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen / Stiftung Leben und Umwelt statt. Weitere Partnerinnen sind Hannover VOIDS, das Institut für Freiraumentwicklung der Leibniz, Universität, Transition Town Hannover.

Was: „Grüne Stadt“ – Vorträge und Workshop
Wann: Sonntag, 15. April, 14
Wo: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7e
Wie viel: Eintritt kostenlos

„Ich wünsche mir eine bessere Zukunft für das Ihme-Zentrum“

Foto: Samuel Kirby http://www.samuelkirby.com

Als Kulturdezernent hat sich Harald Härke (parteilos) immer wieder für das Ihme-Zentrum eingesetzt. Im Interview erklärt er, wieso das Quartier so großes Potenzial nicht nur für Kreative und Künstler hat und welche Rolle das Ihme-Zentrum bei der Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt spielen könnte.

Herr Härke, Sie gelten in der Öffentlichkeit seit Jahren als Politiker, der sich für eine positive Entwicklung im Ihme-Zentrum einsetzt. Ihre Mitarbeitenden unterstützen Bewohnerprojekte und Kulturinitiativen. Was bewegt Sie bei dem Thema?
Es tut mir ehrlich weh, wenn ich sehe, wie der Zustand dieses früher so lebendigen Stadtteils ist. Die Menschen, die im Ihme-Zentrum leben und arbeiten, erleben jeden Tag krasse Herausforderungen. Ich kenne das Viertel ja noch, als es funktioniert hat. Hier sind schließlich auch die ganzen Musikstars der 1970er-Jahre aufgetreten. Ich wünsche mir eine bessere Zukunft für das Quartier!

Sehen Sie die Möglichkeit für eine Wiederbelebung?
Meine Mitarbeitenden im Kulturdezernat und Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und ich sehen das Ihme-Zentrum, so wie die Bewohner und viele Künstler und Kreative: Ein spannender Ort mit einem großen Potenzial. Wir unterstützen deshalb auch beispielsweise die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum über die Stadtteilkultur oder den Künstler Sebastian Stein mit einer Atelierförderung. Doch das Viertel bietet so viel mehr Platz für Arbeitsräume, Werkstätten, Proberäume, Ateliers oder Ausstellungsräume.

Immer häufiger kommen Besucher gezielt ins Viertel, um sich anzuschauen wie es hier aussieht. Wie sehen Sie das?
Ich stelle mir vor, welchen positiven Effekt eine Wiederbelebung nicht nur für das Ihme-Zentrum hat, sondern für ganz Linden und sogar ganz Hannover. Es ist ja hier genauso wie an vielen anderen Orten in unserer Heimatstadt: Überall findest du Baustellen – im wörtlichen und im übertragenden Sinn. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen im Jahr 2025 nach Hannover kommen und sich im Ihme-Zentrum und an vielen weiteren Orten anschauen können, wie kreativ, vielseitig und liebenswert diese Stadt und ihre Bewohner sind!

2025 soll Hannover Europäische Kulturhauptstadt sein. Ihr Team bereitet derzeit die Bewerbung vor. Viele Menschen in der Stadt – auch außerhalb der Kulturszene – sehen das als große Chance. Welche Rolle könnte dabei das Ihme-Zentrum spielen?
Bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt stellen die zuständigen Mitarbeitenden der Europäischen Union immer die Frage nach der Nachhaltigkeit des Projekts: Was bleibt, wenn die Feierlichkeiten vorbei sind? Wie sieht Hannovers Kulturszene und die Stadt selbst im Jahr 2026 und darüber hinaus aus?

Unserem Team um Melanie Botzki und Benedikt Pönsgen ist es sehr wichtig, in einen Dialog mit den Menschen zu gehen: Die Kultur hat aus meiner Sicht auch ein bisschen die Aufgabe, Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Und im Ihme-Zentrum zeigt sich ja, wie wichtig und positiv ein bisschen frischer Wind ist. Als Kulturbüro unterstützen wir daher über unseren Innovationsfonds die Veranstaltungsreihe „#ihmezentrum2025“, die von Constantin Alexander kuratiert wird: Es wird Vorträge geben zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung und Workshops, auf denen Bewohner gemeinsam mit Architekten, Stadtentwicklern, Ingenieuren, Wirtschaftlern, Künstlern und vielen mehr Entwicklungsansätze und Visionen erarbeiten, wie das Ihme-Zentrum im Jahr 2025 aussehen könnte.

Was finden Sie daran so spannend?
Das ist für mich wie bei einem Orchester, wo die Instrumentalisten nur gemeinsam etwas Großartiges schaffen: Hier kommen Menschen zusammen, um gemeinsam an der konkreten Verbesserung unserer geliebten Stadt Hannover zu arbeiten. Da zeigt sich, welchen Wert und welchen positiven Einfluss Kultur haben kann.

 

Harald Härke ist Kulturdezernent der Landeshauptstadt Hannover und riesiger Hannover-96-Fan.

September 2017 – Auszeichnung für unser Projekt

Unsere Medienkampagne für eine Transformation des Ihme-Zentrums wurde durch das Netzwerk Recherche ausgezeichnet: Die Kampagne „Das Ihme-Zentrum – ein neues Wahrzeichen für Hannover“ ist aus Sicht der Jury ein wertvoller Beitrag für gemeinnützigen Journalismus in Deutschland. Besonders der konstruktive und nachhaltige Ansatz überzeugte die Entscheider. Sie sehen in dem Projekt eine mögliche Blaupause und Vorbild für den Umgang mit Problemen und Herausforderungen im Bereich Stadtentwicklung, Lokaljournalismus und nachhaltiger Entwicklung.

Der Preis beeinhaltet eine Förderung sowie die Möglichkeit, das Projekt 2018 bei der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche beim NDR in Hamburg vorzustellen. Zu den Unterstützern des Preises gehört außerdem die Schöpflin Stiftung.

Initiator Constantin Alexander plant mit der Förderung u.a. die Weiterentwicklung dieser Website zu einer interaktiven Plattform sowie mehreren Events zum Thema Ihme-Zentrum und Medien in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum im kommenden Jahr. Das Ziel ist u.a. die Perspektive der Bewohner auf das Thema zu stärken und diesen mehr Gewicht in der Diskussion zu geben.

Juli 2017 – Das Ihme-Zentrum als Teil der Skulptur Projekte Münster

Der Baustil des Ihme-Zentrums, der Brutalismus, erlebt derzeit ein Revival. Immer mehr Architekten, Stadtentwickler, Kreativschaffende und Künstler entdecken das Erbe dieser vergessenen Moderne aus den 60er- und 70er-Jahren und fordern ein Umdenken im Umgang damit. Anstatt die Brutalismus-Gebäude abzureißen, sollten sie wie das Barbican Centre in London wieder belebt werden. Dass auch das Ihme-Zentrum ein riesiges Potenzial bietet, zeigt nicht zuletzt der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum.

Am Samstag, 29. Juli 2017, darf Constantin Alexander, Mitgründer der Zukunftswerkstatt und Initiator des Transformationsprojektes im Ihme-Zentrum, bei einem Symposiums im Rahmen der Skulptur Projekte Münster erklären, warum und wie das Ihme-Zentrum ein neues Wahrzeichen für Hannover werden soll. Die Veranstaltung „Brutiful Life“ im Freihaus MS ist hochkarätig besetzt: Mit auf dem Podium sitzen Inke Arns (HMKV, Dortmund), Theo Deutinger (T. D. Architects, Amsterdam & Salzburg), Georg Elben (Skulpturenmuseum Glaskasten Marl) und Oliver Elser (D. A. M. Frankfurt).

Kooperationspartner ist StadtBauKultur NRW.

Juli 2017 – Doku über das Ihme-Zentrum wieder im Kino

Am 30. Juli ist die nächste Vorführung der Dokumentation über das Ihme-Zentrum​ im Apollokino in der Hannover​-Linden. Los geht es um 20.15 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Tickets gibt es auf der Website des Kinos oder direkt vor Ort.

Auch weitere Termine stehen fest:
13. August – 20.15 Uhr
5. September – 17.30 Uhr

April 2017 – Das „Raumschiff Ihme-Zentrum“ wird Uni-Thema

Wie kann eine Transformation des Ihme-Zentrums nach dem menschlichen Maß funktionieren? Wie kann das leblose Sockelgeschoss wieder belebt und das Quartier mit seinem Umfeld zusammen wachsen. Architektin Karin Kellner und Stadtforscher Herbert Schubert untersuchen mit Architektur-Studierenden der Uni Hannover im Sommersemester das Potenzial des Ihme-Zentrums. Die Ergebnisse werden allen Interessierten zum Schluss präsentiert.

Ihr bietet im Sommersemester an der Uni Hannover ein Seminar zum „Raumschiff Ihme-Zentrum“ an. Was genau werdet ihr den Studierenden beibringen?
In der öffentlichen Meinung ist das Ihme-Zentrum umstritten. Wir wollen den fachlichen Diskurs beleben, dass es nicht nur ein typisches Architekturzeichen seiner Zeit repräsentiert, sondern auch ein kulturelles Erbe der Zweiten Nachkriegsmoderne in Hannover. Als Erbe enthält es ein großes umnutzbares Flächenpotenzial inmitten des lebendigen Stadtteils Linden. Von daher lohnt es sich, im Seminar die zugrunde liegende Konzeption des Strukturalismus und das Leitbild der Urbanität durch Dichte in Augenschein zu nehmen. Als Skulptur des Béton Brut oder Brutalismus repräsentiert das Ihme-Zentrum auch die Industrialisierung des großmaßstäblichen Bauens ab dem Ende der 1960er-Jahre.

Worauf dürfen sich die Studierenden denn konkret freuen?
Neben der zeit- und architekturhistorischen Einordnung des Ihme-Zentrums sollen die Studierenden hingeführt werden zu einer Reflexion, was den menschlichen Maßstab als Basis einer nutzergerechten Planung ausmacht. Neben einem Rundgang und dem Kennenlernen der Planungsgeschichte werden sich die Studierenden im Rahmen nutzerzentrierter Praxistestübungen an das Ihme-Zentrum annähern. Im weiteren Seminarverlauf werden Methoden und Instrumente für die Analyse und Bewertung des Ihme-Zentrums vorgestellt, die anschließend angewendet werden sollen.

Welche Aufgaben werdet ihr den Studierenden stellen?
In den Aufgabenstellungen wird es um Fragen gehen, wie zum Beispiel: Wie lässt sich das Ihme-Zentrum auf ein menschliches Maß herunter brechen? Was heißt „maßstabsgerechte Planung“ im Ihme-Zentrum? Wie lässt es sich in kleinere Einheiten zerlegen? Wie kann das Prinzip der Nutzungsmischung erhalten werden?

Müssen die Studierenden eine Arbeit oder Entwürfe zum Ihme-Zentrum machen?
Die Themenschwerpunkte des Seminars werden sein: (1) Maßstäblichkeit und Proportionen; (2) öffentlicher Raum und seine Belebung; (3) das Stadtbild; (4) die Gestaltungsmuster der Pattern Language; (5) Nutzungsmischung. Als damit verbundene Vertiefungsaspekte sind vorgesehen: Anbindung der Wohnebenen an den öffentlichen Raum, Anbindung des Ihme-Zentrums an die Nachbarquartiere, sichere Raumnutzung durch Bewohnerschaft und Passanten, Zonierung und Gliederung des Raumes.
Die meisten Studierenden haben das Modul „Räume und Orte verstehen und entwickeln“ belegt und werden zu einem Themenschwerpunkt eine Analyse und Ausarbeitung von Ideen durchführen. Einige Studierenden wollen ein umfangreicheres Projektmodul realisieren – sie  werden sich mit drei Themenschwerpunkten auseinandersetzen und Planungsideen ausarbeiten.

Der Kurs ist ja nur für Architekturstudierende. Wird es denn eine öffentliche Vorstellung der Arbeiten geben?
Die Ergebnisse der studentischen Auseinandersetzung mit dem Ihme-Zentrum werden am Dienstag, 4. Juli 2017, um 19 Uhr vorgestellt. Geplant ist eine Veranstaltung um 19 Uhr in der Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E (Eingang vom Küchengarten aus), in den Räumen, die der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum als Nachbarschafts- und Kulturort betreibt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen.

Herbert Schubert ist Stadtforscher. Karin Kellner ist Architektin.
Beide engagieren sich u.a. bei der Initiative Sicherheit im Städtebau in Niedersachsen
und sind Mitglieder im Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum.