Der Film

Das Ihme-Zentrum in Hannover gilt als gescheiterte Utopie. Rund 2.000 Menschen leben in dieser Stadt in der Stadt, im Kontrast dazu sind die unteren Stockwerken sind eine Betonwüste. Viele fordern den Abriss. Doch das ist ökologischer und finanzieller Quatsch! Und wo sollen die Bewohner hin, die hier sehr gerne leben und das Ihme-Zentrum Heimat nennen?

Um eine nachhaltige Alternative zu finden, ist Constantin Alexander 2014 selbst ins Ihme-Zentrum gezogen und hat das Quartier wissenschaftlich untersucht. Gemeinsam mit dem Filmemacher und Medienwissenschaftler Hendrik Millauer hat er das Ganze in der Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ festgehalten. Die rund 45-minütige Dokumentation wurde am 4. Dezember zum ersten Mal öffentlich im Apollo Kino in Hannover-Linden vorgestellt.

Der Film wurde unterstützt von der Wohn- und Eigentümergemeinschaft Ihme-Zentrum unterstützt. Die Film. und Mediengesellschaft der Bundesländer Niedersachsen und Bremen, Nordmedia, hat das Drehbuch finanziert. Und die Produktion wurde durch Hunderte Unterstützerinnen und Unterstützer ermöglicht, die in einer Crowdfunding-Kampagne Geld gespendet haben.

Danke jetzt schon an alle Menschen, die das Projekt unterstützen!

Das Filmteam

Constantin Alexander ist der Intitiator des Projekts und verantwortlich für Planung, Produktion und den Inhalt der Dokumentation. Er ist Nachhaltigkeitsberater und Politikwissenschaftler und 2014 selbst aus Überzeugung ins Ihme-Zentrum gezogen. Zu seinen Rundgängen sind seit Ende 2014 mehr als 3.000 Interessierte gekommen. Um das Ihme-Zentrum nachhaltig und kreativ zu transformieren, hat er im Frühjahr 2016 mit weiteren Mitstreitern den Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum gegründet.

Hendrik Millauer ist Medienwissenschaftler, technischer Redakteur (u.a. beim NDR), Filmemacher und Produzent. Durch eigene Filmprojekte, die Arbeitserfahrung mit verschiedenen Medien und seinem wissenschaftlichen Hintergrund stellt er die perfekte Ergänzung bei dem Projekt dar. Er kümmerte sich um alles Technische bei der Dokumentation und hilft, die Inhalte in die richtige Form zu bringen.

Miriam Mundhenk ist Juristin und setzte sich vielfältig für das Projekt und insbesondere die Crowdfunding-Kampagne ein.

Corinna Lorenz kümmerte sich um das Design für das Merchandise und unterstützt mit ihrer Gestaltung das Crowdfunding. Die Designerin ist Geschäftsführerin des tollen Buchstabenladens Qwertz in Hannover-Linden.

Felix Henri Rebers ist Architekt und hat seine Diplomarbeit über das Ihme-Zentrum geschrieben. Für den Film produzierte er Illustrationen von Zukunftsvisionen des Quartiers.

Koptic ist ein hannoversches Unternehmen, spezialisiert auf Aufnahmen mit Kameradrohnen. Für die Doku filmten Tobias und Adam das Gebäude von oben, gingen aber auch in die Katakomben mit ihrer Drohne.