Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Warum das Ihme-Zentrum eine Chance und keine Bauruine ist.

Kategorie: Kultur & Kunst

Fotoausstellung zeigt „Leidenschaft Ihme-Zentrum“

Am Ihme-Zentrum scheiden sich die Geister, da es sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Die Fotoausstellung „Leidenschaft Ihme-Zentrum“ möchte dem Negativimage, das dem Gebäudekomplex anhaftet, eine positive Sichtweise entgegensetzen. Manfred P. Hinz zeigt in seinen Fotografien einerseits den grandiosen Blick aus einem der Hochhäuser auf das Stadtpanorama Hannovers mit dem darüberliegenden Himmel, der je nach Tages- oder Jahreszeit faszinierende Farbspiele bildet. Im Interview erklärt Manfred, warum er so gerne im Ihme-Zentrum wohnt und sich für eine bessere Zukunft für das Quartier einsetzt.

Der Titel deiner Ausstellung heißt „Leidenschaft Ihme-Zentrum“. Warum ist dein Heimatstadtteil eine Leidenschaft?
Das Ihme-Zentrum ist für mich hoch emotional besetzt. Alle Wünsche, die ich an Wohnen stelle, werden in unserer Wohnung erfüllt: die großzügige Raumaufteilung, der schwellenfreie  Zugang und die behindertengerechte Einrichtung der Wohnung spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle, wie der großzügige Zuschnitt, der den Wechsel von einer Altbauwohnung mit hohen Räumen leicht machte.
Aber am tollsten ist der wunderbare Ausblick in drei Himmelsrichtungen, die abwechslungsreichen, manchmal dramatischen Wolkenbilder sind ebenso eindrucksvoll, wie die glühenden Farben der Sonnenauf- und -untergänge.
Daran werde ich mich wohl niemals sattsehen. Den erhöhten Blick in die Ferne auf die Stadtsilhouette oder auf das umgestaltete Ihmeufer, wo immer etwas zu beobachten ist, möchte ich nicht mehr missen. Jeden Morgen freue ich mich auf diese Glücksgefühle.

Wie erlebst du das Leben im Quartier?
Ich kann mir kein schöneres Zuhause vorstellen, weshalb ich auch Mitglied in der Zukunftswerkstatt geworden bin, wo ich im Verein mit anderen Mitbewohnern ein gemeinsames Loblied auf „unser“ Ihme-Zentrum anstimmen kann. Es gibt eine gute Hausgemeinschaft, die sich durch den regelmäßigen Kontakt zu den Vereinsmitgliedern noch gefestigt hat. Diese Begeisterung möchte ich auch gern nach außen tragen. Junge Menschen erlebe ich dabei oft aufgeschlossener und neugieriger.
Ein wenig ist dieser Gebäudekomplex wie ein Abenteuer-Spielplatz, der mit seinen wüsten und maroden Ecken meine Fantasie belebt. Wie könnten sich hier Kreative ausleben! Einige interessante Ausstellungen gab es schon, das Orchester im Treppenhaus hat eine inspirierende Performance in der Tiefgarage beginnend, und in einer Wohnung im vierten Stock endend, geboten.

Hast du eine positive Vision von einem nachhaltigen und kreativen Ihme-Zentrum im Jahr 2025?
Es gibt hier so viel Potenzial, das auszuschöpfen sich lohnen würde. Ich sehe daher auch nicht schwarz fürs Ihme-Zentrum. Ich kann mir gut vorstellen, wie die positiven Impulse, die auch von der Zukunftswerkstatt ausgehen, Früchte tragen: Seien es nun Künstler, die das Terrain erobern oder ältere Menschen, die eine altersgerechte Wohnung suchen, welche auch noch zentral gelegen ist, mit einer guten Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr.
Auch nach zehn Jahren, oder vielleicht gerade nach dieser Zeit, die ich hier lebe, schwärme ich von der abwechslungsreichen Reise auf unserem Betonschiff und freue mich, wenn ich ein wenig von meiner positiven Sichtweise an interessierte Mitbürger weiterreichen kann.
Ich finde, das Ihme-Zentrum passt gut nach Linden, wo nicht alles wie geleckt ist und die Vielfalt des Zusammenlebens praktiziert wird. Positive Energie muss gebündelt werden, und da ist der Zukunftsverein ein gutes Sammelbecken.

Leidenschaft Ihme-Zentrum
Vernissage: Samstag, 25. November, um 19 Uhr
Finissage: Sonntag, 10. Dezember, um 17 Uhr
Öffnungszeiten: freitags, samstags und sonntags jeweils von 15 bis 20 Uhr
Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7e

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Chor Quintensprung zu Besuch im Ihme-Zentrum

Am Dienstag tritt der Lindener Chor QUINTENSPRUNG mit einem Solidaritätskonzert live in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum auf!

Singen ist eine Herzensangelegenheit, und Lieblingslieder begleiten einen manchmal ein Leben lang. Das Programm „Lieblingslieder“ des Frauenchors Quintensprung spiegelt die unterschiedlichen Vorlieben der Chorsängerinnen wider: von Mendelssohn-Bartholdy zu Abba, von Russland nach Schweden, von Volkslied bis Jazz, von Liebe und Traum und Schokolade.

Als Lindener Chor wollen wir gern dazu beitragen, die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum zu unterstützen und den schlafenden Riesen aufzuwecken – von unserer Seite mit Musik und Gesang!

Chorleitung: Olga Graser, am Klavier: Andreas Rüppel

Infos zum Chor unter: www.quintensprung.de

Was: Konzert von Quintensprung
Wann: 14. November, 20 Uhr
Wo: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7e
Wie viel: Eintritt gegen Spende

Oktober 2017 – Kultureller Herbst im Ihme-Zentrum

Der HAZ gefiel die musikalische Belebung des Ihme-Zentrums.

Das Ihme-Zentrum entwickelt sich immer mehr zum Hot-Spot der hannoverschen Kreativszene: Mit Konzerten, Vinyl-Börsen und Besuchen von internationalen Poeten wird der schlafende Riesen behutsam und liebevoll aufgeweckt.

„Wow! Einfach Wow!“ Viel mehr kriegen die sonst so wortreich agierenden Poeten nicht raus, als sie die schiere Größe des Ihme-Zentrums und des leer stehenden Sockelgeschosses sehen. Viele von ihnen sind zum ersten Mal in Hannover, um an den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften teilzunehmen, und sind sofort begeistert von den Möglichkeiten des Ihme-Zentrums. Kein Wunder, schließlich stehen hier in bester Lage rund 100.000 Quadratmeter leer. Und so entstehen auf dem Rundgang bereits viele tolle Ideen – wie ein ein guter Zugang zum Fluß oder Café mit toller Aussicht. Dass es mit der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum bereits einen Ort für Kultur und Nachbarschaftlichkeit gibt, stößt bei den international bekannten Poeten auf große Begeisterung. „Vielleicht machen wir hier mal eine Lesung“, freut sich eine der Poetinnen.

Neben den Literaten sorgten viele weitere Künstler in den vergangenen Tagen für eine kreative Belebung von Hannovers umstrittenstes Viertel. Das Orchester im Treppenhaus lud in seiner Produktion „Dark Ride“ eine verlassene Büroetage und begeisterte so die Kritiker und Besucher. Es wird nicht das letzte Konzert sein: Das Orchester probt in der Zukunftswerkstatt und wird dort kommendes Jahr eines seiner beliebten „Notfallkonzerte“ veranstalten.

Hunderte Vinyl-Liebhbaber kamen in die Zukunftswerkstatt. Foto: Malte Mackenrodt

Am Sonntag (30. Oktober) lockte dann die erste Plattenbörse Hunderte Vinyl-Liebhaber in die Zukunftswerkstatt. Es war die erste Veranstaltung dieser Art, organisiert von Mitgliedern des Vereins Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum. Der Wunsch nach einer Wiederholung ist groß.

Der Oktober im Ihme-Zentrum

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Schöne Musik und intensive Kunstgespräche auf der einen Seite und Schweigen und beunruhigende Geschichten über den Großeigentümer Intown auf der anderen – der Oktober zeigt einmal mehr, wie kontrastreich das Leben im Ihme-Zentrum sein kann. Ein kleiner Zwischenstand aus dem ereignissreichen Herbst 2017.

Wohlige Klänge erfüllen die leere Betonwüste – es wird Jazz gespielt im Ihme-Zentrum. Was für ein Kontrast: Während der Regen und die letzten Blätter von den Bäumen pflückt und der Wind um die Ecken heult, spielen die Musiker mitreißende Rhythmen und Melodien und hauchen dem schlafenden Riesen wieder ein bisschen mehr Leben ein. Im Rahmen der Jazz Woche Hannover waren das Arne Jansen Trio und Bert in die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum gekommen, um das Nachbarschaftszentrum in einen Konzertsaal zu verwandeln. Sie sorgten für volles Haus und eine gute Stimmung, die noch weithin zu spüren und hören war.

WDR: Dortmunder Hochhaus-Eigentümer: eine Spurensuche

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Für die Bewohnerschaft im Ihme-Zentrum sind solche positiven Klänge derzeit eine willkomene Abwechslung. Schließlich reißen die Negativmeldungen über den Großeigentümer Intown nicht ab. Zwei große Wohnhäuser im Besitz des Unternehmens wurden im Sommer geräumt. In Dortmundeskaliert der Streit zwischen Intown und der Stadtverwaltung, und auch in Hannover macht sich die Firma rar. Und weder die Vertreter im Beirat des Ihme-Zentrums, die Quartiersverwaltung, noch die Stadtpolitik von Hannover äußern sich öffentlich zur aktuellen Situation. Für viele Menschen im Ihme-Zentrum heißt das: Warten und Hoffen.

Heiß diskutiert wurde hingegen am Sonntag bei Ruine 2.2 in der Zukunftswerkstatt, bei dem der Intellektuelle Hans-Christian Dany über aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft und Popkultur referierte. Mehr zu der Reihe von Künstler Sebastian Stein im soziokulturellen Nachbarschaftstreff im Ihme-Zentrum gibt es hier.

1. Infotreffen zur Genossenschaft im Ihme-Zentrum

Das Ihme-Zentrum ist ein fantastischer Möglichkeitsraum! Damit Künstlerinnen und Kreativschaffende hier langfristig und nachhaltig arbeiten können, wird die Gründung einer Genossenschaft vorbereitet. Das Ziel ist der Entwicklung und der Betrieb von Räumen für kreatives Arbeiten: Ateliers, Werkstätten, Labore, Proberäume und vieles mehr. Bei rund 100.000 leerstehenden Quadratmetern ist vieles möglich, um den bislang schlafenden Riesen sanft und kreativ aufzuwecken, die Lebensqualität zu steigern und gemeinsam etwas Tolles zu schaffen.

Das erste Infotreffen ist am Montag, 6. November, um 19 Uhr in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum am Ihmeplatz 7e.

Wer es nicht zu dem Termin schafft, kann sich gerne in die E-Mail-Liste eintragen und erhält dann in Zukunft alle Infos.

Oktober 2017 – Eine Plattform für einen konstruktiven Austausch

Ab dem 4. Oktober bietet der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum einmal im Monat mit der PlanBox eine Sprechstunde an. Im Interview erklärt Michael Römer, was er mit seiner Gruppe vor hat.

Was ist die PlanBox? Was habt ihr vor?


Ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung ist Partizipation und Teilhabe. Dafür möchten wir eine Möglichkeit bieten. Wir sprechen über die aktuellen Plänen des Großeigentümers Intown und erklären allen Interessierten, was sich daraus ableiten lässt für den möglichen Umbau des Quartiers.
Die PlanBox ist aus der Arbeitsgruppe Planung des Vereins Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum entstanden. Wir sind Fachleute aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Stadtforschung und Wohnungswirtschaft und treffen uns hier, um die Strategien und Planungen für die Neu- und Umnutzungen im Ihme Zentrum zu hinterfragen. In der PlanBox stehen wir für Fragen der Bewohnerinnen und Bewohner zur Entwicklung des Ihme-Zentrums zur Verfügung. Wir engagieren uns ehrenamtlich, weil wir endlich eine positive Entwicklung im Ihme-Zentrum anstoßen wollen.

Das heißt, wenn ich Fragen habe, kann ich einfach bei euch vorbeikommen?
Ja. Es geht außerdem auch darum, dass wir wissen wollen, was die Bewohnerinnen und Bewohner des Zentrums brauchen für eine Verbesserung ihrer Situation. Das sammeln wir und geben das dann an Intown oder entsprechende Stellen weiter.

Die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner des Ihme-Zentrums wurden bei den Planungen bislang eher wenig beachtet. Ist das ein Fehler?


Davon sind wir überzeugt. Hier leben ja mehrere tausend Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Die Eigentümer wurden formal in den Eigentümerversammlungen informiert. Die Mieter konnten von den Vorhaben nur aus den Medien erfahren. Den Mietern wollen wir Informationen ermöglichen und die Eigentümer zur Diskussion einladen.
Wir möchten auch herausfinden, was die Menschen hier brauchen, was ihnen wichtig ist, ihre Sorgen und Bedenken aufnehmen. Übrigens auch von den Menschen, die im Umfeld leben und arbeiten. Es gibt ja sehr viele Menschen, die interessiert, was im Ihme-Zentrum passiert und wohin es sich entwickelt.


Ist so ein Ansatz ungewöhnlich?
Nicht unbedingt. Es gibt in Hannover eine lange Tradition von Runden Tischen bei Projekten der Stadtentwicklung. Seit Jahrzehnten wurde in Hannover auf die Beteiligung der Bürger und Betroffenen immer besonders großen Wert gelegt und auch erfolgreich durchgeführt. Vor allem haben davon die Betroffenen in den Erneuerungsgebieten profitiert. In dieser Tradition sehe ich auch den Verein. Das ist ja auch etwas, was wir uns für das Ihme-Zentrum wünschen und unterstützen: Transparenz der Entscheidungen für die Eigentümer, Bewohner, Nutzer des Zentrums und der Stadt herzustellen.

Wie gehst du mit möglicher Kritik um?
Wir sprechen nicht für bestimmte Interessengruppen, sondern wollen zwischen den Interessen vermitteln und Anregungen geben. Wir verstehen uns als Plattform für einen konstruktiven Diskurs über den Wandel des Ihme Zentrums.

Die PlanBox findet ab dem 4. Oktober monatlich im Nachbarschaftszentrum Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E statt. Die Termine sind:
4. Oktober – 17 Uhr
1. November – 17 Uhr
6. Dezember – 17 Uhr

Bei Fragen:

September 2017 – Ein ökumenischer Gottesdienst im Ihme-Zentrum

Am 1. Oktober wird zum ersten Mal ein ökumenischer Gottesdienst im Ihme-Zentrum gefeiert: Zum Erntedank lädt die Gruppe STADTLANDFLUSS in die Zukunftswerkstatt.

Im Interview erklärt Daniel Konnemann, der die Liturgie mit Theologin Maria Herrmann organisiert, warum sich das Ihme-Zentrum für einen Erntedankgottesdienst eignet,
wie der positive Wandel in dem Stadtteil gestärkt werden kann und warum der Ort so viel Potenzial hat.

Das Ihme-Zentrum ist ein Symbol für viele Dinge, die schief gehen können. Wie siehst du das Quartier?
Sicher ist das Ihme-Zentrum auch ein Symbol für zerplatzte Träume, verplante Wolkenschlösser und gescheiterte Utopien. Und man sieht sehr deutlich, was das bedeutet: Rostige, nasse und dunkle Ruinen, leere Höhlen, die einem Angst machen können. Und gleichzeitig höre ich von denen, die dort wohnen und sich engagieren, wie gern sie dort sind und nicht woanders sein möchten! Das Ihme-Zentrum ist für mich ein Riesenbrocken in genau diesem Spannungsfeld – ein biblischer „Stein des Anstoßes“ und ein Ort voller Potenzial. Genau das war und ist auch der Auslöser für unser Vorhaben.

Ihr macht am Sonntag zum ersten Mal einen ökumenischen Gottesdienst in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum. Was habt ihr genau vor?
Wir planen, den Gedanken von „Erntedank“ ins Ihme-Zentrum zu übertragen und im wörtlichen Sinn zu „begehen“. Wir starten in der Zukunftswerkstatt und hören dort den Text einer Zukunftsvision. Und wir wollen uns dann Zeit lassen, das Ihme-Zentrum damit zu durchwandern: Es gibt verschiedene kleine Stationen mit einem Impuls oder einer Fragestellung, einer Verbindung zum Ort und meist einer Möglichkeit, auch etwas zu tun oder mitzunehmen.

Hast du eine positive Vision vom Ihme-Zentrum 2025?
Ja! Ich verfolge die Veröffentlichungen. Und ich meine, da geht was mit diesem Ort. Eine konkrete eigene Vision habe ich nicht, aber ich glaube und bin überzeugt, dass es ausreichend Menschen gibt, die sich für eine gemeinsame Vision für diesen Ort begeistern lassen. Und das ist bereits Teil einer Vision: keiner allein. Und ich glaube, dass so ein Ort wie das Ihme-Zentrum besonders deutlich machen können, dass unsere konkrete und gemeinsame Zukunft beides ist: Geschenk und Arbeit. Dort liegt der Reichtum und der wahre Schatz.

Der ökumenische Gottesdienst ist am Sonntag, 1. Oktober, um 17 Uhr in der Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E.

Mehr Infos zum Veranstalter Kirchehoch2

Interview: Aktionsgruppe Das Ihme-Zentrum – ein neues Wahrzeichen für Hannover

September 2017 – Wie die Medien das Ihme-Zentrum sehen

Ab und zu besuchen Medienvertreter das Ihme-Zentrum, um sich vor Ort anzuschauen, wie Bewohnerinnen und Bewohner konstruktiv an der Verbesserung ihres Stadtteils arbeiten.
Hier zwei aktuelle Artikel – über das Nachbarschaftscafé in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum und junge kreative Aktivistinnen aus dem Quartier.

Erschienen in „Hallo Linden“, September 2017.

 

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„Schöne neue Welt“ bei Süddeutsche Zeitung / jetzt.de

September 2017 – Zukunftswerkstatt für Nachhaltigkeitspreis nominiert

Das Ihme-Zentrum ist keine Ruine, sondern ein Möglichkeitsraum. Alles ist reparabel. Die Bewohnerschaft braucht eine stärkere Stimme bei der Gestaltung der Zukunft des Quartiers, und alle betroffenen Akteure sollten sich zu einem Runden Tisch zusammen finden. Das sind einige der wichtigsten Themen, für die sich der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum seit April 2016 einsetzt.

Die rund 80 Mitglieder sind Bewohner (Mieter und Eigentümer) im Ihme-Zentrum, aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Experten aus den Bereichen Architektur, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kultur oder Medien. Sie alle eint der Wunsch das Quartier positiv und konstruktiv zu entwickeln. Seit Juni 2017 gibt es mit der gleichnamigen Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E zum ersten Mal überhaupt ein soziokulturelles Nachbarschaftszentrum im Quartier.

Für ihre Arbeit wurde der Verein im zweiten Jahr in Folge für den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis nominiert: Bis zum 3. Oktober kann hier unter diesem Link noch abgestimmt werden. Unterstützt das Team und gebt eure Stimme. So zeigen wir, dass die Menschen in Hannover konstruktiv und nachhaltig mit den Herausforderungen umgehen!

September 2017 – Auszeichnung für unser Projekt

Unsere Medienkampagne für eine Transformation des Ihme-Zentrums wurde durch das Netzwerk Recherche ausgezeichnet: Die Kampagne „Das Ihme-Zentrum – ein neues Wahrzeichen für Hannover“ ist aus Sicht der Jury ein wertvoller Beitrag für gemeinnützigen Journalismus in Deutschland. Besonders der konstruktive und nachhaltige Ansatz überzeugte die Entscheider. Sie sehen in dem Projekt eine mögliche Blaupause und Vorbild für den Umgang mit Problemen und Herausforderungen im Bereich Stadtentwicklung, Lokaljournalismus und nachhaltiger Entwicklung.

Der Preis beeinhaltet eine Förderung sowie die Möglichkeit, das Projekt 2018 bei der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche beim NDR in Hamburg vorzustellen. Zu den Unterstützern des Preises gehört außerdem die Schöpflin Stiftung.

Initiator Constantin Alexander plant mit der Förderung u.a. die Weiterentwicklung dieser Website zu einer interaktiven Plattform sowie mehreren Events zum Thema Ihme-Zentrum und Medien in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum im kommenden Jahr. Das Ziel ist u.a. die Perspektive der Bewohner auf das Thema zu stärken und diesen mehr Gewicht in der Diskussion zu geben.