November 2016 – Jugendliche planen die Zukunft des Ihme-Zentrums

von Experiment Ihme-Zentrum

Constantin Alexander erklärt die Historie

Anfang November trafen sich rund 60 Schülerinnen und Schüler im Neuen Rathaus, um im Rahmen der Konferenz „Leibniz plant das Ihme-Zentrum“ neue Ideen für das Quartier zu sammeln und so spielerisch zu lernen, wie Demokratie funktioniert. Die Jugendlichen wünschen sich neben einem begrünten und bunten Ihme-Zentrum vor allem eine bessere Nutzung der freien Flächen. 

„Da ist so viel Platz, da könnten wir locker Sportplätze, Clubs und vieles anderes reinbauen, ohne dass es die Bewohner stört.“ Das Ihme-Zentrum als Möglichkeitsraum – so stellen es sich die rund 60 Schülerinnen und Schüler vor, die Anfang November bei der Konferenz „Leibniz plant das Ihme-Zentrum“ ins Neue Rathaus gekommen sind, um Zukunftsvisionen für das Viertel zu entwickeln. Relativ schnell sind sich alle einig: Ein Abriss ist Quatsch, vielmehr sollte man das Zentrum zum lebendigen Stadtteil Linden öffnen. Viele der Teilnehmenden kommen direkt aus der Nachbarschaft und empfinden den aktuellen Zustand des Quartiers als Belastung. „Das ist doch schade, wir könnten dort so viele tolle Sachen starten“, erklärt einer. „Ich würde mir beispielsweise wünschen, dass dort ganz oben im Hochhaus ein geiles Restaurant oder Club drin wäre. Das würde Menschen anlocken – auch von außerhalb Hannovers.“

Die Jugendichen debattieren konzentriert und kreativ.

Die Teilnehmenden haben dabei keine Vorurteile gegenüber dem Zentrum, sie sehen vielmehr das Potenzials. Und so sind drei der Ideen, die es später durch das simulierte Parlament kommen, direkte Impulse, die auch den aktuellen Großeigentümer Intown interessieren könnten: „Begrünung der Dächer und der umliegenden Plätze“, „Bunte Architektur“ und eine bessere Außengestaltung würden im ersten Schritt schon viel bewegen – vor allem was das Image des Quartiers angeht. Doch auch die anderen Ideen zeigen, wie kreativ und gleichzeitig realitätsnah die Jugendlichen diskutiert haben: So wünschen sie sich Sporteinrichtungen in den derzeit leerstehenden unteren Geschossen, aber auch neuartige Arbeits- und Gemeinschaftsflächen sowie einen nachhaltigen Umbau des Viertels.

Viele tolle Ideen.

Die Konferenz wurde von Politik zum Anfassen e.V. organisiert.

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