März 2016 – „Eine Entwicklung geht nur gemeinsam“

von Experiment Ihme-Zentrum

Copyright: Gerd Runge

So könnte das Ihme-Zentrum mit Linden zusammenwachsen. Idee und Grafik von Gerd Runge.

Am Mittwoch (9. März) veranstaltete der Bezirksrat Linden-Limmer zu einer Anhörung zum Thema Ihme-Zentrum. Eingeladen waren der Verwalter des Ihme-Zentrums, Torsten Jaskulski, der Vertreter der Wohnungseigentümer Jürgen Oppermann, die Architekten und Vertreter des Bund Deutscher Architekten Gerd Runge und Robert Marlow sowie Constantin Alexander, Bewohner des Ihme-Zentrums und Initiator der Aktion „Das Ihme-Zentrum – ein neues Wahrzeichen für Hannover“. Torsten Jaskulski präsentierte vor vollem Saal einen Zeitplan für die Umbaumaßnahmen im Ihme-Zentrum mit einem Konzept, das im wesentlichen aus Einzelhandel besteht. Demnach ist eine Eröffnung des neuen, dann umgestalteten Einkaufszentrum bis Ende 2018 geplant. Die ersten Bauanträge sollen im Juni 2016 gestellt werden.

Die Neuigkeit sorgte bei den Politikern und anwesenden Bewohnerinnen und Bewohnern des Ihme-Zentrums für Optimismus. Nach knapp zehn Jahren sind die Hoffnungen groß, dass es nun mit dem Großeigentümers Intown Invest endlich voran geht. Bereits in diesem Jahr soll der Weg am Ihmeufer umgebaut und modernisiert werden. die Stadt hat in Aussicht gestellt, dass der Weg an der Spinnereistraßenbrücke und an der Benno-Ohnesorg-Brücke am Schwarzen Bär mit dem weiteren Uferweg barrierefrei verbunden werden könnte, sodass man auf der Seite des Ufers kilometerweit spazieren gehen und Fahrradfahren kann. Es wäre ein erster wichtiger Schritt zur Integration des Ihme-Zentrums in seine Umgebung.

Mehrere Anwesende baten außerdem darum, die Interessen der Bewohner, der Stadt als größte Mieterin sowie der Zivilgesellschaft mit zu berücksichtigen, damit der Umbau ein voller Erfolg wird. „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen“, betonte auch noch einmal Wohnungseigentümer-Vertreter Jürgen Oppermann. Dem schlossen sich alle Anwesenden an.

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