Januar 2016 – Es bewegt sich was

von Experiment Ihme-Zentrum

Ein Stand-up-Paddler auf dem eisigen Fluss.

Ein Stand-up-Paddler auf dem eisigen Fluss.

Der Schnee lässt das Ihme-Zentrum derzeit wie eine verwunschene Märchenburg über der kalten Ihme aussehen. Es ist kalt in Hannover, der Winter hat den Norden fest in der Hand. Aber im Zentrum und in vielen anderen Wohnungen in Hannover gibt es derzeit eine schöne Wärme. Nach Jahren des Stillstandes im Quartier wächst gerade eine neue Hoffnung, dass der Wandel schon angefangen hat.

Die Wintersonne küsst den Betonriesen.

Die Wintersonne küsst den Betonriesen.

Da steht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung ein hoffungsfroher Bericht über das sich langsam ändernde Image des Zentrums bei immer mehr Menschen in der Stadt. Ich merke das gesteierte Interesse immer dann, wenn auf einmal nicht wie üblich etwa 30 Menschen bei meinem Rundgang sind, sondern wie am 17. Januar auf einmal mehr als 50. Die Fragen die dabei gestellt werden und die Ideen, die die Teilnehmenden entwickeln, wenn sie verstehen, wie riesig das Potenzial des Zentrum ist, sind das Beste! 🙂

Aber auch die Vertreter aus der Verwaltung und viele meiner Nachbarn spüren, dass sich etwas geändert hat. Viele von ihnen haben mich in den vergangenen Monaten mit vielen tollen Gesprächen bei der Recherche unterstützt und haben sich sogar selbst vor die Kamera gesetzt: als Gesprächspartner für die Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“, die ich derzeit gemeinsam mit Hendrik Millauer erarbeite. Und es sieht gut aus, dass wir die aufwendige Produktion durch ein Crowdfunding bezahlen können. Nur noch wenige Tage Erste Gespräche mit Kameradrohnenflieger, Grafiker und Musiker haben wir bereits geführt. Bis zum 31. Januar können Unterstützer noch hier spenden.

Wer wissen will, was hinter dem Projekt steckt, findet bei den Freunden von Heyhannover Antworten.

Du interessierst dich für Rundgänge durchs Ihme-Zentrum?

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