Advent 2015 – „Das Ihme-Zentrum wird zum Filmstar“

von Experiment Ihme-Zentrum

Die Poster zum Film "Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft"

Die Poster zum Film „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“

Die christliche Idee vom Advent beschreibt die Hoffnung auf einen guten Ausgang. Nach rund zwei Wochen Crowdfunding-Kampagne blicken wir als Team des Dokumentarfilmprojekts „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ mit Euphorie und Dankbarkeit zurück. Wir haben (Stand 16.12.) mehr als 35 Prozent der anvisierten 8.000 Euro erreicht. Und das vor allem, weil wir ein unfassbar tolles Feedback bekommen haben. Und es sind noch mehr als 40 Tage über bis zum Ende der Kampagne. Aus dem Ihme-Zentrum sprechen uns viele Bewohnerinnen und Bewohner an. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ hat dankenswerter Weise mehrere Meldungen zur Kampagne veröffentlicht und sogar getitelt: „Das Ihme-Zentrum wird zum Filmstar“. Die zweite große hannoversche Tageszeitung „Neue Presse“ berichtete ebenfalls, genauso wie die Stadtteilzeitung „Hallo Linden“. Danke auch für all die Menschen, die das Projekt in den sozialen Medien unterstützen. Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 🙂

Und es gibt noch eine gute Nachricht: Das Team des hannoverschen Filmfestivals „Utopianale“ hat uns eingeladen, dass wir eine erste Version des Films am 27. Februar 2016 zeigen dürfen. Im Anschluss an das Pre-Screening machen wir einen Workshop mit allen Interessierten zu nachhaltiger Stadtentwicklung. Die Tickets werden wir als Dankeschön vor Weihnachten anbieten.

Gleichzeitig drehen wir weiter als Vorbereitung für den Film. So haben wir in den vergangenen Wochen Interviews geführt, unter anderem mit dem ehemaligen Bürgermeister von Hannover, Herbert Schmalstieg, engagierten Ihme-Zentrums-Fans wie Monika Stadtmüller (Seniorenbeirat Hannover) und natürlich Bewohnerinnen und Bewohnern des Ihme-Zentrums. Ein erstes Lied für den Soundtrack haben wir ebenfalls aufgenommen, und gerade sprechen wir mit weiteren Musikern, ob sie ein Lied für den Film geben möchten. Ein Film über Hannover sollte auch die Klänge und Melodien enthalten, die hier geboren werden.

Wir werden vor Weihnachten noch weitere Interviews drehen, mit Menschen aus dem Ihme-Zentrum sprechen, um Unterstützung bitten, immer wieder erklären, was wir vorhaben und immer hoffen, dass sich diese Arbeit lohnt, die wir da neben dem Job in unserer Freizeit machen. Dass wir aber ein gutes Team sind, haben wir bei unserem ersten gemeinsamen Mittagessen bei Pide, Döner und Falafel gemerkt. Und das ist für uns momentan wohl eines der wichtigsten Erkenntnisse: Egal, wie die Kampagne ausgeht, wir haben unfassbar viel gelernt: Über uns, über die Menschen in Hannover, darüber, wie wichtig es ist, sich nur an einen guten Ausgang zu erhoffen. Sondern jeden Tag dafür zu arbeiten, manchmal sogar zu kämpfen – sei es für für unsere Dokumentation oder für das Ihme-Zentrum insgesamt.

Danke allen, die uns bis auf diesem Weg begleiten. Wir wünschen euch eine entspannte Adventszeit! 🙂

Immer vorbeigegangen, aber niemals reingetraut? Wir bieten Rundgänge durchs Ihme-Zentrum

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